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Das temporäre Eisfeld in Brugg-Windisch wird wieder aufgebaut – mit ein paar Neuerungen

Das Eisfeld beim Fachhochschul-Campus ist von Beginn weg auf grosses Interesse gestossen.

Das Eisfeld beim Fachhochschul-Campus ist von Beginn weg auf grosses Interesse gestossen.

Es ist eine junge, aber eine regelrechte Erfolgsgeschichte: das temporäre Eisfeld, das beim Campus der Fachhochschule (FHNW) in Brugg-Windisch aufgebaut wird. Bereits bei der Premiere im Winter 2015/16 stiess es auf grosses Interesse und stellte sich als wahrer Publikumsmagnet heraus.

Für dieses Jahr versprechen die Organisatoren einige Neuerungen und Verbesserungen. Oder wie es Campusleiter Adrian Dömer ausdrückt: Alles werde noch ein Tick besser und schöner als im letzten Winter. Vergrössert wird das Eisfeld, von einer Fläche von bisher
30 auf 10 Meter auf 25 auf 15 Meter. Ausgebaut werden zudem die Öffnungszeiten, auch beim Gastroangebot. Das Chalet mit Platz für über 100 Personen samt gedeckter Veranda steht sieben Tage die Woche offen – sogar über Mittag. Ein längerer Genuss ist also garantiert, stellt Dömer fest.

Ebenfalls neu ist der Name: «Campus Eiszeit», lautet erstmals der Titel. Nomen est omen . . . allerdings nicht nur, denn besonders Wert gelegt wird laut dem Campusleiter auf die Beleuchtung und die Dekoration, um für Wärme und Atmosphäre zu sorgen.

Auch Eishockey wird gespielt

Das Ziel der Organisatoren ist klar: «Wir wollen die Region ansprechen: neben den Kindern mit ihren Eltern auch die Vereine, die Mitarbeitenden der ortsansässigen Firmen sowie natürlich die Angehörigen der FHNW», führt Dömer aus. Willkommen sind ebenfalls die Schulklassen, die sich an der frischen Luft bewegen wollen. Spezielle Aktivitäten sind überdies das Eisstockschiessen für Gruppen zwischen 5 und 10 Personen sowie das Pondhockeyturnier am 12. Dezember und am 9. Januar. Gespielt wird Eishockey «wie zu alten Zeiten», vier gegen vier und ohne Torhüter.

«Das Eisfeld soll zu einem regionalen winterlichen Treffpunkt werden», fasst Dömer zusammen. Die Beteiligten hoffen auf viele zufriedene Gesichter, eine tolle Stimmung sowie schönes Winterwetter – «mit Schnee», fügt der Campusleiter mit einem Schmunzeln an. Die Organisatoren jedenfalls sind bester Dinge. Sie freuen sich schon auf den ersten Punsch oder Glühwein sowie das erste Fondue.

Studierende hatten die Idee

Entwickelt wurde das Konzept für die Campus-Kunsteisbahn ursprünglich von Studierenden im Rahmen einer Bachelor-Arbeit im Jahr 2015. Von Beginn weg waren die Reaktionen überwiegend positiv. Rückmeldungen und Kritik nahmen sich die Verantwortlichen zu Herzen. Ob im Gastrobereich oder beim Auftritt und bei der Kommunikation haben sie Anpassungen vorgenommen.

Durch die gestiegenen Besucherzahlen hat sich das Eisfeld immer besser etabliert, hält Campusleiter Dömer fest. Diese Entwicklung mache sich bemerkbar bei der Suche nach Partnern. Erfreulicherweise, denn die «Campus Eiszeit» könne nur dank Partnerschaften mit Firmen, Vereinen und Gemeinden in professioneller Form durchgeführt werden. Unterstützt wird das Projekt neben der FHNW auch von der Gemeinde Windisch sowie der Stadt Brugg.

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