Schinznach

Das Schwimmbad erhält eine lange Breitwellenrutsche – sie kostet 121'000 Franken

So wie auf der Visualisierung soll sich die Breitwellenrutschbahn im sanierten Schwimmbad Schinznach präsentieren. zvg

So wie auf der Visualisierung soll sich die Breitwellenrutschbahn im sanierten Schwimmbad Schinznach präsentieren. zvg

Die Sponsoren lassen sich nicht lumpen – sie unterstützen den Bau einer Breitwellenrutschbahn im Schwimmbad kräftig.

«Wir sind ausserordentlich zufrieden mit den Rückmeldungen», sagt Yvonne Berglund von der Schwimmbadkommission. «Unsere Erwartungen wurden bei weitem übertroffen.» Der Grund für ihre Freude: Stolze 121 600 Franken sind insgesamt zusammengekommen für eine neue Breitwellenrutschbahn für das Schwimmbad Schinznach. Es ist definitiv: Erstellt werden kann die 17,4 Meter lange Version. «Dies ist technisch die längste installierbare Rutsche für unsere Badi», stellt Yvonne Berglund fest.

Badegäste sollen Vergnügen haben

Zur Erinnerung: Sparen heisst die Devise bei der Sanierung des Schwimmbads Schinznach. Mit der Folge, dass durch die Kostenreduktion von 1,3 Mio. Franken Verschiedenes nicht mehr im Kredit enthalten ist – unter anderem die Breitwellenrutschbahn ins Nichtschwimmerbecken. Ein Vergnügen aber, das die Schwimmbadkommission den Badegästen trotzdem bieten möchte, wird das beliebte Gartenbad an der Aarebrücke doch hauptsächlich besucht von Familien mit Kindern sowie Jugendlichen.

Ab Mitte April dieses Jahres hat sich die Schwimmbadkommission auf die Suche nach Sponsoren gemacht mit dem Minimalziel, eine Rutschbahn von wenigstens 13,4 Meter zum Preis von 98 500 Franken anschaffen zu können. Namhafte Firmen im Schenkenbergertal und der Umgebung sowie die Ortsbürgergemeinde Veltheim und die Einwohnergemeinde Schinznach sicherten in der Folge Beiträge von gesamthaft rund 110 000 Franken zu. Und auch die Bevölkerung griff tief in die Tasche: Unter anderem gingen am Beach-Party-Event zum Saisonabschluss dieses Wochenende nochmals rund 800 Franken ein.

Augenmerk gilt nun dem Spielplatz

Unterstützt werden konnte das Projekt auf der Spendenplattform lokalhelden.ch der Raiffeisenbank oder via den klassischen Weg mit Einzahlungsschein und Spendenkässeli in der Badi. Letzteres habe sich, sagt Yvonne Berglund, genauso bewährt wie die persönlichen Kontakte zu den sogenannten Gold-, Silber- und Bronzesponsoren. Auf der Plattform lokalhelden.ch ist die Aktion übrigens noch am Laufen.

Denn auch wenn das Ziel, die längste Breitwellenrutsche für 120 800 Franken realisieren zu können, bereits erreicht ist, werden weitere Sponsorengelder noch so gerne entgegengenommen, betont Yvonne Berglund. «Unser Spielplatz für die Kinder braucht ebenfalls eine Auffrischung.» Die Absicht sei es nun, auch diesen attraktiver zu gestalten.

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