Brugg
Das Salzhausfest ist für alle gedacht - nicht nur für den Verein

Trotz wechselnder Witterung genossen die Kulturfreunde am Salzhausfest in Brugg Gemütlichkeit und Unterhaltung.

Marc Reinhard
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Pamela Méndez (l. stehend) mischt sich vor ihrem Auftritt unters Festvolk, das die einmalige Ambiance vor dem Salzhaus geniesst. Marc Reinhard

Pamela Méndez (l. stehend) mischt sich vor ihrem Auftritt unters Festvolk, das die einmalige Ambiance vor dem Salzhaus geniesst. Marc Reinhard

Es versprach, nochmals ein herrlicher Sommerabend zu werden – ganz sicher einer der letzten des Jahres. Der Himmel hielt immerhin die Hälfte dieses Versprechens: Als die Pädazapfegoge-Jazzband vor dem Salzhaus zu swingen begann, war es noch trocken und warm: Die Bänke an den schön gedeckten und dekorierten Tischen waren gut besetzt. Rund 300 Freunde der Brugger Kulturinstitution waren gekommen, tranken Rotwein bei tiefgründigen oder locker-lustigen Gesprächen und genossen einen gepflegten Znacht vom Grill.

«Ein Fest für Kulturfreunde aller Altersstufen»

Konzept ist immer anders

Der Verein Salzhaus Brugg organisiert alle zwei Jahre ein Fest für die Bevölkerung, das bewusst verschiedene Altersstufen und Stilpräferenzen ansprechen will.

Das Konzept ist jedes Mal ein anderes: Oft werden Abendprogramme angeboten, manchmal finden die Attraktionen aber auch nachmittags statt. Der Verein hat 600 Mitglieder, rund 40 Helferinnen und Helfer standen am Salzhausfest 2011 im Einsatz. (by)

Dieser war durchaus beabsichtigt, wie Beat Vögeli, einer der leitenden Funktionäre in der Salzhaus-Crew erklärt: «Das Salzhausfest ist ein Fest für Kulturfreunde aller Altersstufen. Da ist es normal, dass die einen kommen und die anderen gehen.» Betreffs Besucherzahl liege man im guten Durchschnitt, sagt Vögeli. Er ist froh, dass es gelungen ist, das Salzhausfest in den Köpfen der Leute zu einem Event für die Öffentlichkeit zu machen, wie er betont. «Anfangs hat man in der Bevölkerung zu sehr angenommen, der Verein feiere für sich selbst.»

Mit dem Salzhausfest 2011 ist Vögeli sehr zufrieden: «Das war ein schönes Fest.»

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