Birrfeld

Das Pistenfest mit Airshow war ein Publikumsmagnet

Der Flugplatz feierte seinen 75. Geburtstag mit einem dreitägigen Volksfest. Höhepunkt war die mit hochkarätigen Flugteams bestückte Airshow mit 85000 Zuschauern. Die Organisatoren des Anlasses sind zufrieden.

«Dass alles so über die Bühne ging, wie wir uns das vorgestellt hatten, ist wunderbar», sagt Urs Meier (Leiter Ressort Airshow) und freut sich über den Erfolg des dreitägigen Pistenfestes, das gestern zu Ende ging. Höhepunkt war am Samstag die mit hochkarätigen Flugteams bestückte Airshow mit 85 000 Zuschauern.

Die Verantwortlichen des Pistenfests nehmen im Video-Interview Stellung

Die Verantwortlichen des Pistenfests nehmen im Video-Interview Stellung



Das Organisationsteam unter Eugen Peterhans (Präsident) hatte zwei Jahre lang auf diesen Anlass zum 75. Geburtstag des Flugplatzes hingearbeitet. Von Beginn an stand fest, dass dieser ein Gratis-Volksfest für die Region Eigenamt sein sollte. «Es ging uns darum, Goodwill bei den Gemeinden zu schaffen», so Peterhans.

Schweizer Aviatik im Zentrum

Mit der Ausrichtung einer Airshow hat der Flugplatz Birrfeld Erfahrung. 1997 gab es schon eine solche, «damals kam vor allem dem Überflug eines Jumbos grosse Bedeutung zu», sagt Meier. Fünfzehn Jahre später lag das Schwergewicht - von Ausnahmen abgesehen - auf der Schweizer Aviatik. So begleitete etwa die Patrouille Suisse einen Airbus A320 der Edelweiss Air ins Birrfeld.

Damit erfüllte sich ein Herzenswunsch des OK: Der Weg eines Kleinflugzeug-Piloten vom Birrfeld bis zum Steuern eines Linienflugzeugs oder Kampfjets aufzuzeigen. Für Airbus-Captain Gregor Tschudi war es Ehrensache, bei der Airshow im Birrfeld mitzumachen. Er hatte selbst einmal der Patrouille Suisse angehört. Im Cockpit des Kampfjets F/A-18 (az vom 23. August) sass der aus Wohlen stammende Ralph «Deasy» Knittel.

Den Zuschauern wird sich dieses Bild ins Gedächtnis eingebrannt haben: Die F/A-18 fliegt in Begleitung des PC-7 Teams über den Kestenberg und peilt das Birrfeld an. Dort angelangt, zeigte Knittel ein spektakuläres Programm. Eines, das sich würdig neben die vielen anderen Aviatik-Attraktionen gesellte. Egal, ob die Bücker Squadron, die P3 Flyers oder das Breitling Jet Team - um nur einige zu erwähnen - alle erwiesen sich als Spitzenkönner am Himmel mit Herz für das Publikum.

Patrouille Suisse zeichnet ein Herz am Aargauer Himmel

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Die Patrouille Suisse sowie Cap 10 aus Frankreich präsentierten als Highlight ihrer Vorführung jeweils ein geflogenes Herz. Aber nicht nur in der Luft, auch am Boden gab es viel zu bestaunen. Beispielsweise das originalgetreue Modell des heiss diskutierten Gripen. Die Kurzvisite im Cockpit des schwedischen Kampfjets musste indessen erdauert werden. Zeitweise wuchs die Warteschlange auf 50 Meter an.

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