Mandach
Das neue Pächter-Paar für den «Hirschen» in Mandach steht fest

Mohammad Mizu und seine Frau Regine werden als neue Pächter das Gasthaus «Hirschen» in Mandach übernehmen. Die Eröffnung steht am 2.Oktober auf dem Programm. Geboten wird gutbürgerliche Schweizer Küche.

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Mohammad Mizu und seine Frau Regine übernehmen den «Hirschen» in Mandach.

Mohammad Mizu und seine Frau Regine übernehmen den «Hirschen» in Mandach.

zvg

Neuigkeiten von der Wohnbaugenossenschaft Hirschen Mandach: Als zukünftiger Pächter des Gasthauses ist Mohammad Mizu gewonnen worden. Er wird mit seiner Frau Regine auch eine 21⁄2-Zimmer Wohnung mieten.

Der neue Pächter ist 51 Jahre alt, kommt aus Cuadanga, Bangladesch. Seine Frau (57) stammt aus Leipzig in Deutschland. Mizu absolvierte in Bangladesch eine Ausbildung zum Koch, reiste 1991 in Deutschland ein und war bis 2011 in verschiedenen Restaurants und Hotels als Koch und Küchenchef tätig. 2012 kam er in die Schweiz, war Koch und Küchenchef sowie Berufsbildner von zwei lernenden Köchen. 2013 erlangte er das Wirte-Patent des Kantons Basel, mit dem Ziel, seinem Traum, ein Restaurant zu übernehmen, näher zu kommen.

Im «Hirschen» will er gutbürgerliche Schweizer Küche bieten – und als Spezialität Chateaubriand. Im ersten Jahr ist das Gasthaus sieben Tage in der Woche offen. Je nach Bedürfnissen der Gäste können im zweiten Betriebsjahr Anpassungen vorgenommen werden. Die Eröffnung erfolgt am Freitag, 2. Oktober.

Der Um-und Ausbau verläuft laut Wohnbaugenossenschaft planmässig. Aktuell sind Abbrucharbeiten im Gang. Danach folgt der Einbau des Treppenhauses und der neuen Bodenplatten. Bis Ende Juli stehen Zimmer- und Dachdeckerarbeiten auf dem Programm und ab August geht es mit dem Innenausbau los. Das Unter-, Erd- und Obergeschoss wird am 2. Oktober fertig sein. Das Dachgeschoss mit den drei Wohnungen wird, wie vorgesehen, Anfang 2016 fertiggestellt. Die Tätigkeiten an Gartenwirtschaft und Umgebung können im Frühjahr 2016 in Angriff genommen werden.

Die Baukosten fallen um rund 210 000 Franken höher aus als erwartet. Dies ist gemäss Wohnbaugenossenschaft einerseits zurückzuführen auf die zusätzliche 21⁄2-Zimmer-Wohnung, die eingebaut wird, sowie auf den Zustand des Gebäudes, der schlechter ist als angenommen. Aufgrund der erwarteten Mehrkosten und -leistungen ist die Wohnbaugenossenschaft darauf angewiesen, dass weitere 60 000 Franken an Anteilschein- oder Darlehenszeichnungseingängen verzeichnet werden können. (mhu)