Festival
Das Festival «kleinLaut» lockt Besucher erstmals mit einem Labyrinth an

Zum vierten Mal will das Festival seine Besucher mit feinem Essen, guter Musik und einem spannenden Rahmenprogramm begeistern.

Larissa Hunziker
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kleinLaut Festival Riniken
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Aufbau kleinLaut Festival in Riniken.
Aufbau kleinLaut Festival in Riniken.
Aufbau kleinLaut Festival in Riniken.
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Aufbau kleinLaut Festival in Riniken.
Aufbau kleinLaut Festival in Riniken.
Aufbau kleinLaut Festival in Riniken.
Aufbau kleinLaut Festival in Riniken.
Aufbau kleinLaut Festival in Riniken.

kleinLaut Festival Riniken

Larissa Hunziker

Die halbfertig erbauten Gebäude, die bereits aufgehängten bunten Wimpel und die herumwuselnden Leute machen es deutlich: In Riniken findet dieses Wochenende bereits zum vierten Mal das kleinLaut-Festival statt. Zirka 35 Leute sind seit letztem Freitag damit beschäftigt, das Festivalgelände aufzubauen. «Wir kommen sehr gut vorwärts», sagt Selina Mbiyavanga, die seit der ersten Ausgabe Teil des kleinLaut-Teams ist.

Alle Helfer arbeiten ehrenamtlich, manche nehmen sogar extra eine Woche frei für den Aufbau des Festivals. Von der Deko bis hin zur Infrastruktur wird fast alles selbst gemacht. «Wir haben viele Studenten im Team. Die freuen sich, wenn sie einmal etwas Handwerkliches machen dürfen», sagt Mbiyavanga mit einem Augenzwinkern. Überhaupt herrscht auf dem Gelände eine fröhliche Stimmung. «Wir freuen uns auf den Moment, in dem die ersten Besucher ihre Zelte aufbauen», so Mbiyavanga.

Neues und Bewährtes

Die Besucher dürfen sich wie jedes Jahr auf einige Neuerungen freuen. So gibt es dieses Jahr zum ersten Mal ein kleines, aus Bettlaken gebasteltes Labyrinth sowie ein «Kolosseum». Dort wird am Abend ein DJ spielen und zur Afterparty einladen. Auch wird im «Kolosseum» eine zweite Bar gebaut, damit die Versorgungswege kürzer werden. Auf die altbewährten und beliebten Programmpunkte müssen die Besucher aber nicht verzichten. Auch das diesjährige Festival bietet wieder Yogakurse und eine Insektentour an. Von den Besuchern erhalten die Verantwortlichen denn auch fast nur positive Rückmeldungen, Kritik gibt es selten. «Einige bemängeln, dass auf dem Gelände ein Bancomat fehlt», sagt Selina Mbiyavanga. Den gibt es aber auch dieses Jahr nicht. Dafür gibt es wieder spannende und abwechslungsreiche Musik zu hören. Am Freitagabend spielen mit Lokalmatador Frank Powers und Dachs gleich zwei Schweizer Acts. Daneben gibt es Musiker aus Italien, Deutschland und sogar Australien zu entdecken.

Generationenwechsel

Mbiyavanga möchte noch lange Teil des kleinLaut-Festivals sein. Immer wieder würden neue Helfer zum Team stossen, auch junge Riniker seien dabei, so Mbiyavanga. Nach dieser Ausgabe wird das OK aber um fünf Mitglieder ärmer sein. Diese gehören noch zur «alten Garde» und waren schon bei Free for Peace, das jeweils in den Jahren vor dem kleinLaut-Festival stattfand, dabei. Nun geben sie das Zepter an die nächste Generation weiter. «Wir schauen ihnen deswegen jetzt noch mal genau über die Schulter», sagt Mbiyavanga.

Die Weiterführung des Festivals, das von den Anwohnern akzeptiert wird, ist auf alle Fälle für die nächsten drei Jahre gesichert. So lange währt nämlich die Zusage des Landwirts, der das Gelände zur Verfügung stellt. Im nächsten Jahr feiert das kleinLaut-Festival bereits sein 5-Jahr-Jubiläum. Das Programm dafür steht zwar noch nicht, aber «wir werden uns sicher eine Überraschung einfallen lassen», sagt Mbiyavanga.