Brugg-Windisch

Das Campus-Restaurant hat einen neuen Manager – das will er verändern

Urs Schär leitet die Mensa im Campus.

Urs Schär leitet die Mensa im Campus.

Urs Schärer erlebt die erste Woche mit Mensa-Vollbetrieb. Im Gespräch mit der «Aargauer Zeitung» erklärt der 52-Jährige, was er verändern möchte.

Während der Semesterferien hat die Leitung im Campus-Restaurant und in der Bar in Brugg-Windisch gewechselt. Ralf Gerlach, der die Gastronomie der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) seit deren Eröffnung im August 2013 als Restaurant-Manager führte, hat den Campus Ende 2016 verlassen. Gerlach bleibt der zuständigen SV Schweiz aber treu und wird Anfang März Manager des Restaurants Klima in der Umweltarena Spreitenbach, sagt SV-Sprecherin Manuela Stockmeyer.

Am 6. Februar hat nun Urs Schär das Zepter im Campus-Restaurant und in der Bar übernommen. Nach zwei eher ruhigen Wochen erlebt der 52-Jährige mit dem Semesterstart in diesen Tagenden Vollbetrieb. Mit anderen Worten: Statt 20 Mahlzeiten wie an einem Samstag in den Ferien werden jetzt wieder rund 800 Mittagsmenüs pro Tag verkauft. Schär macht den Vergleich mit einem Formel-1-Rennen: «Wir müssen jeweils um 11 Uhr startklar sein. Alles muss stimmen. Das Rennen kann nicht wiederholt werden.»

Er will das Catering erweitern

Der gelernte Koch und ausgebildete Kellner mit Weiterbildung in Betriebsökonomie weiss, wovon er spricht. Schär ist nach Stationen bei Mövenpick, Marché und anderen seit über zehn Jahren bei SV Schweiz tätig. Mit der Geschäftsphilosophie, den Abläufen und den Zielen ist er also bestens vertraut. Zuletzt war Schär Manager im Restaurant Biopark auf einem Forschungscampus in Basel. Da es sich um ein Provisorium handelt, sind dort Küche, Abwaschstation sowie Kühleinrichtung in Containern untergebracht.

Im FHNW-Campus Brugg-Windisch ist der Gastrobereich moderner. Das Kerngeschäft bildet die Kulinarik mit vier Tagesmenüs nach allen Grundsätzen von SV Schweiz. Dazu gehören attraktive Gemüse, ein vielfältiges Salatbuffet und Gerichte unter dem klimafreundlichen Label «One Two We». Von pseudo-kreativen Mahlzeiten wie beispielsweise Bratwurst mit Zwiebelsauce und Quinoa hält Urs Schär nicht viel.

Er weiss, dass auch die Studierenden und Dozierenden an der FHNW in der Mehrzahl traditionelle Gerichte bevorzugen. Ausbaumöglichkeiten sieht er unter anderem beim Catering. Hier möchte er frischen Wind hineinbringen und das Angebot hinsichtlich Vielfalt und Qualität erweitern. Zudem will er die Produktionsabläufe und das Gerätemanagement optimieren.

Der zweifache Vater pendelt in der Regel mit dem Zug von Läufelfingen nach Brugg. Hier am FHNW-Campus wird sein Sohn im September mit dem Wirtschaftsstudium beginnen. In der Freizeit kümmert sich Schär zusammen mit seiner Frau um den Aufbau einer Hundezucht. Das Herz der Familie schlägt für English Springer Spaniel.

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