Ziel dieser Eingriffe ist einerseits, die Vernetzung längs des Tälchens zwischen Bözberg und Effingen für lichtbedürftige Tier- und Pflanzenarten zu verbessern und andererseits, die bestehenden lichten Waldflächen zu vergrössern.

Der Felssporn in der Sagimülihalde unterhalb des Steinbruchs bildet eine natürliche Talenge. Zusammen mit dem dichten Wald ist der Felsriegel heute eine Barriere für viele Insekten und Pflanzen wie Schmetterlinge, Käfer sowie Orchideen. Durch den starken Eingriff gelangt mehr Licht auf den Waldboden, sodass sich mehr Pflanzenarten ansiedeln können. Der Holzschlag, bei dem in den entsprechenden Gebieten rund die Hälfte der Bäume – vor allem grosse Weisstannen – gefällt werden, wird vom Forstbetrieb Homberg-Schenkenberg ausgeführt.

Beweidung mit Ziegen geplant

Der Wald werde so für viele Pflanzen und Insekten wieder durchlässig und die Wiesen- und Waldflächen im oberen und unteren Talteil würden dadurch miteinander vernetzt, so Projektleiterin Isabelle Flöss von der kantonalen Sektion Natur und Landschaft. Damit die Waldlücken mittelfristig Bestand haben, ist ab Sommer eine jährliche Beweidung mit Ziegen geplant. Die Waldparzelle im Hundsruggen wird ebenfalls stark aufgelichtet und später mindestens teilweise gemäht. (AZ)