Hausen

Damit auf der Hochrütistrasse für 20 Jahre Ruhe einkehrt

Projekt «Akkord»: So soll sich die Alterssiedlung in Brugg dereinstpräsentieren. FUGAZZA STEINMANN PARTNER AG, WETTINGEN

Projekt «Akkord»: So soll sich die Alterssiedlung in Brugg dereinstpräsentieren. FUGAZZA STEINMANN PARTNER AG, WETTINGEN

Die Hochrütistrasse in Hausen soll auf den neusten Stand gebracht werden – samt Wasserleitung und Kanalisation. An der Gemeindeversammlung stehen die Kredite von insgesamt 1,08 Mio. Franken zur Diskussion.

Geplant ist die Erneuerung der Hochrütistrasse zwischen der Hauptstrasse und der Süessmattstrasse. «Die Hochrütistrasse weist in diesem Bereich diverse Absenkungen und Belagsschäden auf», hält der Gemeinderat fest. «Einzig der Einmündungsbereich in die Hauptstrasse ist in gutem Zustand.»

Höhere Versorgungssicherheit

Ziel der Sanierung ist gemäss Gemeinderat «eine qualitativ hochwertige Strassenoberfläche und ein optisch gutes Strassenbild zu erreichen». Die Strasse soll für die nächsten 20 Jahre den Anforderungen genügen. Eine Verbreiterung ist, so der Gemeinderat, nicht vorgesehen. «Kleinere Korrekturen am Strassenverlauf sind aber, in Absprache mit den direkt betroffenen Grundeigentümern, möglich.»

Gleichzeitig mit der Belagssanierung soll bei der Wasserversorgung ein Ringschluss hergestellt werden. «Damit kann die Versorgungssicherheit in diesem Gebiet nochmals verbessert werden», führt der Gemeinderat aus. Bei der Kanalisation ist eine Inliner-Sanierung geplant. Für die Erneuerung der Kanalisation wird mit Kosten von 162 000 Franken gerechnet, für die Wasserleitung mit 270 000 Franken. Die Sanierung der Hochrütistrasse schlägt voraussichtlich mit 648 000 Franken zu Buche.

Heime voll ausgelastet

Weiter entscheiden die Stimmberechtigten am Donnerstag über die Rechnung 2012, drei Einbürgerungen, den Gemeindevertrag über den regionalen Bevölkerungsschutz und den Zivilschutz Brugg Region, die höhere Gemeinderatsbesoldung für die Amtsperiode 2014–17 sowie die Bürgschaftsverpflichtung von 850 000 Franken zugunsten der Stiftung Gesundheit Region Brugg für die Finanzierung der Neu- und Erweiterungsbauten beim Pflegeheim Süssbach.

«Der Bedarf an Pflegebetten nimmt angesichts der demografischen Entwicklung der Bevölkerung ständig zu», stellt der Gemeinderat fest. Die beiden Heime in Brugg seien stets voll ausgelastet und könnten nicht allen Aufnahmebegehren entsprechen. Aus den im Rahmen eines Studienauftrags eingereichten Arbeiten ging das Projekt «Akkord» als Sieger hervor. (mhu)

Gemeindeversammlung Donnerstag, 20. Juni, 20 Uhr, Mehrzweckhalle.

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