Schinznach-Dorf

Credit-Suisse Banker pflanzen Hochstammbäume in Schinznach-Dorf

An zwei Tagen pflanzen die rund 30 Bank-Angestellten der Credit Suisse – im Rahmen eines Volunteering-Einsatzes – zusammen mit vier Zivildienstleistenden insgesamt 50 Hochstammobstbäume und 10 Eichen in Schinznach-Dorf.

Für einmal nicht mit Hemd und Anzug, sondern eingepackt in dicke Jacken und ausgestattet mit Handschuhen und Schaufeln machen sich die Mitarbeiter der Credit Suisse ans Werk; zur Abwechslung nicht im geheizten Büro, sondern bei kühlen Temperaturen und frischem Wind am Rand der ehemaligen Tongrube Eriwis in Schinznach-Dorf.

An zwei Tagen pflanzen die rund 30 Bank-Angestellten – im Rahmen eines Volunteering-Einsatzes – zusammen mit vier Zivildienstleistenden insgesamt 50 Hochstammobstbäume und 10 Eichen.

Verantwortlich für die Aktion zeichnet der Verein Naturwerkstatt Eriwis sowie der Verein Natur und Landschaft Schenkenbergertal unter der Leitung von Victor Condrau. Finanziert werden die Hochstammbäume vom Fonds Landschaft Schweiz (FLS).

«Es wird sehr gut gearbeitet»

Victor Condrau freut sich über die tatkräftige Unterstützung. «Es wird sehr gut gearbeitet», stellt er am Freitagmorgen fest und ergänzt, dass durch den neuen Hochstammobstgarten an idealer Lage ein weiterer naturnaher Lebensraum im Verbund mit der Eriwis-Grube geschaffen werden kann.

Condrau spricht von einem Mosaikstein in der vielfältigen Kulturlandschaft mit den unterschiedlichen Strukturen. Ebenfalls erwähnt er die bereits heute hohen Naturwerte von nationaler Bedeutung – insbesondere wegen der seltenen Pionieramphibien wie der Gelbbauchunke. In der Eriwis-Grube, so Condrau weiter, kämen auch über 100 Wildbienen-Arten vor.

«Die gepflanzten Obstbäume werden durch die Eriwiser Wildbienen bestäubt.»

Vollertrag in 10 bis 15 Jahren

Die Hochstammobstbäume – Roter Boskop, Gravensteiner und Glockenapfel genauso wie Schweizer Wasserbirne, Mirabelle und Rote Zwetschge – werden in Zukunft naturschonend bewirtschaftet. Ziel ist es, so Condrau, dass beispielsweise Schulklassen im Rahmen der Umweltbildung die Früchte ernten und verarbeiten. Bis zum Vollertrag allerdings, so Condrau, dauere es noch 10 bis 15 Jahre.

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