Ruft Paul Stalder, Leiter KMU Region Brugg, zum Martini-Treff, strömen die Unternehmer herbei. Über 200 waren es, die sich am 8. November in der Trotte einfanden. Einerseits, um Kontakte zu pflegen und Networking zu betreiben; anderseits, um dank fulminanten Vorträgen – etwa vom Arbeitsmediziner Dieter Kissling und von Landammann Susanne Hochuli – Aufschlussreiches über das ozeanische Thema Gesundheit zu erfahren.

Man will nichts überstürzen

Die gefüllten Reihen beim diesjährigen Martini-Treff freuten Paul Stalder sehr. Doch der Organisator liess in seiner Begrüssung durchschimmern: «Wir stossen irgendwann wohl an Kapazitätsgrenzen.» Deshalb überlege man sich, ob künftige Martini-Treffen im Campussaal Brugg-Windisch durchgeführt werden könnten – vielmehr müssten. Aber das, stellte Stalder ganz klar, wäre eine Schuhnummer grösser. Überstürzen wolle man nichts – nachdenken aber schon. Deshalb werden sich gegen Ende Januar 2013 die Sponsoren an einen «Runden Tisch» setzen, um Möglichkeiten einer anderen Lokalität zu prüfen. Dabei dürfte ihnen das Echo auf den Martini-Treff 2012 angenehm in den Ohren klingeln: Das stimmungsvolle Ambiente in der Trotte ist ein Trumpf, der sticht.

Wann könnte es zu wirklichen Platzproblemen kommen? «Dann, wenn wir eine Bundesrätin oder einen Bundesrat begrüssen dürfen», sagt Stalder. «Der Andrang wäre bestimmt derart gross, dass die Trotte zu klein wäre.» War etwa für 2012 ein Bundesrat «geplant»? «Ja», sagt Stalder, «wir haben Alain Berset, Eidgenössisches Departement des Innern, angefragt.» Berset sagte keineswegs sofort ab, sondern erst spät – wegen anderer Verpflichtungen. Weil bundesrätliche Präsenz dem Martini-Treff gut anstehen würde, hat man für 2013 Doris Leuthard, Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement, angefragt. Möglich, dass – bei einer Zusage – nicht einmal der erst im Oktober 2013 eröffnete Campussaal genügen würde.