Brugg-Windisch
«budgetdent» hat den Namen gewechselt

Die Gruppe Adent hat die Zahnarztpraxis im Campus übernommen. Das Unternehmen plant rund 50 Zentren in der Schweiz.

Claudia Meier
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Die Praxis hat nur einen neuen Namen. An der Praxiseinrichtung im Campus sowie an den Preisen hat sich nichts geändert.

Die Praxis hat nur einen neuen Namen. An der Praxiseinrichtung im Campus sowie an den Preisen hat sich nichts geändert.

Zur Verfügung gestellt

Die Zahnarztpraxen der Swiss Dental Group AG hatten unter dem Namen «budgetdent» eines gemeinsam: Der Ausbau erfolgte an allen Standorten – so auch im Campus Brugg-Windisch – nach dem genau gleichen Prinzip. Durch diese einfachen und effizienten Strukturen sollte ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis garantiert werden.

Die Gruppe Adent, die ihren Hauptsitz in Lausanne beibehält, hat im Januar 2016 die fünf «budgetdent»-Zentren in der Deutschschweiz übernommen. Die Swiss Dental Group AG gehört als Tochtergesellschaft zu Adent Cliniques Dentaires Groupe SA. Zu den Gründen sagt Sophie Jäggi von der Kommunikationsagentur «My Playground»: «Wir sind als Pionier seit 1997 in einem Zahnarzt-Klinik-Netzwerk unterwegs und möchten in der ganzen Schweiz präsent sein.» Die Übernahme der Swiss Dental Group AG sei ein erster Schritt der Expansionsstrategie in der Deutschschweiz.

Auf die Frage, ob der frühere Name «budgetdent» nicht manchmal potenzielle Kunden abgeschreckt habe und deshalb geändert wurde, sagt Jäggi: «Die Marke Adent ist seit 1997 erfolgreich. Deshalb ist es eine logische Folge, dass alle Kliniken den Namen Adent tragen.» Die Gruppe Adent wolle ihre Werte einheitlich in der ganzen Schweiz vertreten sehen. Der Name stehe für gute Qualität und gute Erreichbarkeit. Dabei gehe es Adent nicht nur um Zähne, sondern auch um Vertrauen. «Für uns arbeiten Spezialisten aller Disziplinen sozusagen im selben Haus», fährt Sophie Jäggi fort.

An der Praxiseinrichtung im Campus sowie an den Preisen hat sich nichts geändert. Auch das Personal ist laut Jäggi gleich geblieben. «Wir schaffen Preistransparenz und bieten jedem Patienten einen oder mehrere individuelle Behandlungsvorschläge», sagt Jäggi. Damit stelle Adent sicher, dass der Patient eine Auswahl hat.

Mit der Übernahme der fünf neuen Kliniken in der Deutschschweiz – in Oerlikon, Dietikon, Ebikon, Rotkreuz und Windisch – bezeichnet sich Adent als einziges Unternehmen auf diesem Sektor, das national präsent ist. Sophie Jäggi betont, dass die Zahnklinik in Windisch auf dem neusten Stand der Technik ist. Die Einrichtungen aller ehemaligen «budgetdent»-Zentren sind maximal vier Jahre alt. Am Standort Windisch arbeiten zwei Zahnärzte, eine Prophylaxe-Assistentin, eine Dental-Assistentin, eine Dental-Sekretärin sowie zwei Lernende für den Beruf der Dental-Assistentin.

Adent umfasst insgesamt 18 Zentren in der Schweiz und über 350 Mitarbeitende. Jeder Patient werde von einem Referenzzahnarzt betreut, der das Dossier genau kenne und den Patienten bei Bedarf zu einem Spezialisten weiterleiten kann, schreibt das Unternehmen in einer Medienmitteilung.

Weitere Standorte im Aargau

Bis zum Jahr 2020 plant die Adent-Gruppe, 50 Zentren mit etwa 1000 Mitarbeitenden in ihrem schweizweiten Netzwerk zu vereinen. Auch im Kanton Aargau prüft Adent derzeit weitere Standorte. Sophie Jäggi sagt dazu: «Wir haben momentan mehrere Kontakte in der Deutschschweiz und speziell im Kanton Aargau. Unsere Strategie ist, ein Netzwerk von Generalisten und Spezialisten für unsere Patienten in der ganzen Schweiz zu haben.»

Adent bietet Öffnungszeiten ausserhalb der üblichen Bürozeiten an. Das Zentrum im Campus steht von Montag bis Freitag von 7 Uhr früh bis 20 Uhr offen. Zudem sind auch am Samstag Behandlungen zwischen 8 und 14 Uhr möglich. Das multikulturelle Team kann sich gemäss Website in sieben Sprachen verständigen.

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