Hausen

Brutaler Überfall auf Taxi-Fahrer: «Solche Schmerzen hatte ich noch nie im Leben»

Taxifahrer wird überfallen: «Jemanden wegen Geld auszurauben ist unmenschlich»

Taxifahrer wird überfallen: «Jemanden wegen Geld auszurauben ist unmenschlich»

Jakup Rahami passiert das, was für jeden Taxi-Fahrer der Horror ist: Er wird nach einer Fahrt brutal überfallen. Nun erzählt er, wie er die Attacke erlebt hat.

Ein Foto zeigt Jakup Rahamis Gesicht kurz nach dem Überfall. Ein Augen ist gezeichnet vom Pfeffer-Spray, das der Angreifer benutzt hat. Auch 24 Stunden später beim Interview mit Tele M1 sind seine Augen noch geschwollen. Ausserdem schmerzt sein Gesicht von den Faustschlägen des Täters. Auf Nachfrage zu seinem Zustand sagt er: "Es ist noch nicht gut. Ich bin immer noch schockiert. Ich kann im Moment nicht mehr fahren, bis alles wieder gut ist." Wenn er spricht, atmet er schwer, seine Stimme stockt. Der Schock ist ihm sichtlich anzumerken.

Obwohl er keine Gäste mehr fährt, zeigt Jakup Rahami dem Reporter von Tele M1, wo die Täter in Hausen auf ihn losgegangen sind: An der Oberen Holzgasse wollte er einkassieren. Der 1,60 Meter grosse Gast, zahlt die Fahrt von Brugg nach Hausen, aber als Rahami das Retourgeld raussuchen will, zeigt der Mann sein anderes Gesicht.

Täter flüchtig

Rahami erzählt, wie der Gast ruft: «Kollege!». Als Rahami hochschauen will, fängt der Mann an ihm mit dem Pfeffer-Spray ins Gesicht zu sprühen. Auf die Frage, wie die Schmerzen waren antwortet er: «Die Schmerzen waren grusig. Solche Schmerzen hatte ich noch nie im Leben. Danach hat er mir noch zwei, drei Fäuste gegeben.»

Das Portemonnaie gibt der Taxi-Fahrer aber nicht heraus. Der Täter und seine Kollegin, die Schweizerdeutsch sprechen, flüchten ohne Beute.

Seit sieben Jahren fährt Jakub Rahami schon Taxi. So einen Überfall hat er noch nie erlebt: «Ich bin total erschrocken. Das kam total unerwartet. So was habe ich noch nie erlebt.»

Rashid Rahami ist der Neffe vom überfallenen Taxi-Fahrer. Ihn macht der Vorfall richtig wütend: «Das finde ich grausam. Das ist unmenschlich. Einen Taxi-Fahrer wegen Geld zu überfallen, das gehört nicht zur Menschheit.»

Die Täter haben keine Adresse angegeben. Wo sie wohnen, ist nicht bekannt. Deshalb hofft Jakub Rahami, dass Leute, die Samstagnacht in Hausen etwas Verdächtiges gesehen haben, sich bei der Polizei melden. 

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