Brugg
Brunnenmühle: Der Garten gehört nach wie vor der Einwohnergemeinde

Eine Verpachtung des Garten- und Sitzplatzbereichs sei möglich, antwortete der Stadtrat auf eine kleine Anfrage des FDP-Einwohnerrats Titus Meier. Die Stadt Brugg signalisiert demnach Bereitschaft, eine schriftliche Vereinbarung für die Nutzung dieses Bereichs bei der Brunnen ühle zu unterzeichnen.

Claudia Meier
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Der Garten in der Brunnenmühle.

Der Garten in der Brunnenmühle.

Claudia Meier

Kürzlich hat die Einwohnergemeinde Brugg das denkmalgeschützte Brunnenmühle-Ensemble an der Aare für 2 Millionen Franken an die Familie Schwegler aus Zürich verkauft. Kurz nachdem im Frühjahr 2019 diese Verkaufsabsicht publik wurde, erkundigte sich FDP-Einwohnerrat und Historiker Titus Meier in einer kleinen Anfrage danach, was mit der Gartenfläche auf der gegenüberliegenden Strassenseite passiert, die bisher von den Brunnenmühle-Mietern als Sitzplatz genutzt wurde und nicht zum Verkauf steht. Der Stadtrat antwortete, dass die Abparzellierung entlang der südlichen Strassenlinie erfolgen soll. Eine Verpachtung des Garten- und Sitzplatzbereichs auf der anderen Strassenseite sei je nach Interesse des Käufers möglich.

Der Ball liegt bei der neuen Eigentümerschaft

Wie sich jetzt zeigt, ist diese Frage trotz des erfolgten Verkaufs noch nicht geklärt. Stadtschreiber Matthias Guggisberg bestätigt, dass sich die erwähnte Parzelle 84 weiterhin im Eigentum der Einwohnergemeinde Brugg befindet. «In den Verkaufsverhandlungen hat die Stadt Brugg Bereitschaft signalisiert, eine schriftliche Vereinbarung betreffend Nutzung des Sitzplatzes und des Gartens auf Zusehen mit den Mietern oder der neuen Eigentümerschaft zu erstellen», so Guggisberg. Es liege an der neuen Eigentümerschaft, zu entscheiden, ob sie selber oder die Mieter die Vereinbarung mit der Stadt erarbeiten wollen. Die Stadt stehe in Kontakt mit der Käuferschaft. Eine diesbezügliche Regelung wurde bis anhin allerdings noch nicht vereinbart.

Was die Familie Schwegler mit der Brunnenmühle genau vorhat, ist noch nicht bekannt und auch von der Denkmalpflege abhängig. Von den sieben Wohnungen sind derzeit fünf vermietet. Am grössten ist der Handlungsbedarf beim Erhalt der Scheune.

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