Brugg/Windisch
Sie soll die Sicherheit rund um den Bahnhof fördern – was die City Patrouille die Gemeinden kostet

Seit letztem November fungieren die Mitarbeitenden der Alpha Security Sicherheitsdienst AG als «verlängerter Arm» der Regionalpolizei (Repol) Brugg.

Maja Reznicek
Drucken
Teilen
Rund um den Bahnhof Brugg kommt es immer wieder zu Vorfällen.

Rund um den Bahnhof Brugg kommt es immer wieder zu Vorfällen.

Michael Hunziker (AZ Archiv)

Seit wenigen Monaten verkehrt im Raum Neumarkt, Bahnhof, Campus und bei der Verbindung zum lokalen Standort der Psychiatrischen Dienste Aargau (PDAG) ein besonderes Kommando. Zwischen November 2020 und August 2021 griff die sogenannte «City Patrouille» aus Mitarbeitenden der Alpha Security Sicherheitsdienste AG bei über 700 Vorfällen ein. Insgesamt acht Partner – inklusive der Gemeinden Brugg und Windisch – beteiligen sich am Projekt.

Andreas Lüscher, Chef der Regionalpolizei (Repol) Brugg.

Andreas Lüscher, Chef der Regionalpolizei (Repol) Brugg.

Janine Müller

Wie die Massnahme zur Erhöhung der Sicherheit rund um den Bahnhof Brugg/Windisch genau finanziert wird, war an der Medieninformation Mitte September nicht bekannt. Repol-Chef Andreas Lüscher gibt nun eine Übersicht: Monatlich bezahlen die Projektpartner einen einheitlichen Betrag von 900 Franken.

Dies entspricht Kosten von 10'800 Franken pro Jahr. Andreas Lüscher führt aus:

«Alle Partner teilen sich somit die jährlichen Gesamtkosten von 86'400 Franken.»

Bei der City Patrouille handelt es sich um eine fortlaufende Massnahme, wie Lüscher bestätigt. «Sie wird jedoch regelmässig überprüft und der aktuellen Situation angepasst», sagt der Repol-Chef.

Aktuelle Nachrichten