Brugg

Brugger Weihnachtsmarkt mit Zuckerwatte und Würsten

Über 100 Stände mit kunterbunten Angeboten luden am Samstag in Brugg zum Schmökern und Verweilen ein. Die Marktfahrer zeigten alles, was sich als Geschenk für das bevorstehende Fest eignet.

Passend zum Wetter war am Stand von Leonore Sichi ein «Gfrörli-Set» zu haben, bestehend aus einer Teemischung, einem Säckli Gewürze sowie einem Wärmesäckli. Bei ihr liefen die Geschäfte am frühen Samstagnachmittag in Brugg noch nicht nach Wunsch. Anders am Stand mit Gestricktem. Mutter und Tochter waren fleissig, haben unzählige Wollknäuel zu Pulswärmerli und Schals verarbeitet. Auch Fingerringe aus Perlen fand man ihrer Auslage. Die beiden haben bereits gut verkauft, da sie auf eine treue Stammkundschaft zählen dürfen, die ihnen «hinterherreist».

Zufrieden mit dem Lauf der Geschäfte war auch Andi Becker vom fahrenden Antiquariat. Bei einer Auswahl von gut 2000 Büchern finde doch immer der eine oder andere etwas für seinen Geschmack, meinte er. Einen Stand weiter wurden Tiere und bunte Fabelwesen aus Metall und Keramik angeboten. Manuela Dierauer aus Birrhard konnte sich ob der Auswahl nicht spontan entscheiden. «Wir kommen morgen nochmals vorbei. Dann ist das Wetter freundlicher und bis dann weiss ich, was ich kaufen möchte», sagte sie lachend.

Handgemachte Kerzen waren bei Vreni Büchler zu haben. Klassische Formen, kunstvoll verzierte Exemplare, aber auch witzige Kreationen, etwa in Mohrenkopfform oder als Bierflasche, warteten auf Käufer. Ebenfalls von Hand geschaffen waren die gefilzten Figuren bei Monika Tannò. «Immer, wenn garstiges Wetter ist, widme ich mich dem Filzen», sagte sie. Sehr zur Freude ihrer beiden Katzen, die ihr fasziniert zuschauen, wenn sie am «Stupfen» ist.

Engel, Sterne und Geschenke

Am Stand von Peter Wiget luden Mühlen, Nussknacker und Kugelschreiber zum Staunen ein. Alles selbst gedrechselt. Das meiste stammt aus heimischen Hölzern. Früher habe er im kaufmännischen Bereich gearbeitet, hatte vor allem mit Zahlen zu tun. Schon vor seiner Pensionierung hat er die Liebe zur Drechslerei entdeckt. Die Auswahl an Handwerk, Weihnachtsdeko, Kulinarischem und Allerlei war bei den über 100 Ständen breit gefächert. Da dürfte wohl fast jeder Besucher fündig geworden sein.

Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. Für die Kleinen gabs Zuckerwatte und andere Schleckereien. Die Erwachsenen probierten Pouletspiessli, Würste vom Grill oder Crêpes. Der Regen vermochte einige wenige tapfere Besucher nicht davon abzuhalten, sich einen Cervelat über der offenen Feuerstelle zu braten. «Einen Glühwein zu trinken und dann vielleicht noch eine Käseschnitte zu essen, das gehört für mich einfach zum Weihnachtsmarkt», sagte Max Landös aus Umiken. Schade sei eigentlich nur, dass anstelle von Schneeflocken Regentropfen fallen würden.

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