Windisch

Brugger Verein Umsetzer spendet Sonnensegel am Aare-Spielplatz

Dank Sonnensegel in der Mülimatt ist der Spielplatz mit Kies und Holz teilweise beschattet. Rebecca Knoth

Dank Sonnensegel in der Mülimatt ist der Spielplatz mit Kies und Holz teilweise beschattet. Rebecca Knoth

Der Windischer Spielplatz unterhalb der «Handorgel»-Turnhalle an der Aare ist seit der Eröffnung 2011 zu einer neuen Begegnungsstätte geworden. Bisher fehlte jedoch eine Beschattung. Das hat sich nun geändert.

Heiss brennt die Spätsommersonne an diesem Nachmittag auf die Anwesenden. Wie gut ist es da, sich in den Schatten eines gespannten Tuchs stellen zu können. Bereits seit drei Wochen hängt das regendichte und feuerfeste Segel über dem Spielplatz in der Mülimatt. Damit hat der Kanton Aargau sein Versprechen gehalten, dass dieses Segel noch bei diesjährigem Sonnenschein benützt werden kann.

«Wir wollen etwas umsetzen»

Meinrad Bärtschi, Vertreter der Abteilung Landschaft und Gewässer des Kanton Aargau, sagt: «Der Kanton hat bei diesem Projekt sehr gerne mitgemacht.» Es sei vorbildlich, wie sich ein Teil der Bevölkerung aktiv dafür engagiert habe. Damit ist der Verein Umsetzer Brugg gemeint.

«Wir sind sechs Enthusiasten, die etwas umsetzen wollen», erklärt der Vereinspräsident Jürg Baur. Gemeinsam organisieren die Vorstandsmitglieder Anlässe und mit den Einnahmeüberschüssen werden gemeinnützige Projekte in der Region realisiert.

Nach nur drei Jahren zählt der Verein bald 100 Mitglieder und hat Verpflegungsstände an der Mülimatt-Einweihung, der Expo oder dem Slow-Up betrieben und dadurch unter anderem einen Grill beim Hexenplatz ermöglicht. Die Einnahmen vom Beizenbetrieb am Kantonalturnfest Brugg-Windisch waren derart gross, dass ein grösseres Ziel ins Auge gefasst werden konnte: das Sonnensegel.

In kurzer Zeit vieles realisiert

«Die Anschaffungskosten sind höher, als wir zuerst angenommen haben», sagt Vereinskassier Bruno Baumann. Das Segel für 12 500 Franken wird komplett von den Umsetzern gesponsort, die restlichen Auslagen von 8500 Franken für Installation, Sockel und Planungsarbeiten werden vom Kanton Aargau übernommen.

Bruno Meier, Werkstattmeister des Bauamtes Windisch bedankt sich beim Verein und dem Kanton. «Es hat zwar lange gedauert, bis der Schattenplatz umgesetzt worden ist. Schön, dass es heute so weit gekommen ist.» Auch Jürg Baur ist zufrieden. «Wir haben in kurzer Zeit bereits viele sinnvolle Projekte realisiert.»

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1