Brugg
Brugger Sekundarschüler erfahren: «Aus eigener Kraft» macht Spass

Das für alle Projektgruppen geltende Oberthema für die Sekundarschüler lautete: «Aus eigener Kraft» – ein dankbares Thema, da es den Lehrkräften und dem Schülerparlament sehr unterschiedliche Möglichkeiten eröffnete, sich damit auseinanderzusetzen.

Patrick Richner
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Das scheint unerhört gut zu schmecken. Was denn? Feine Cervelats mit Schlangenbrot – das ist Genuss pur.

Das scheint unerhört gut zu schmecken. Was denn? Feine Cervelats mit Schlangenbrot – das ist Genuss pur.

Zur Verfügung gestellt

Diese Vielfalt zeigte sich unter anderem auch in der vielfältigen Ausstellung, an der jedes Projekt die vergangene Woche mit Hilfe von Plakaten, Filmen, Präsentationen, Spielmöglichkeiten und Modellen vorstellen konnte.

Energie verleiht Flügel

Eine Gruppe setzte sich beispielsweise mit unterschiedlichen Lebenswegen auseinander und besuchte unter anderem einen Bestatter, sprach mit Hebammen und lernte verschiedene Familienmuster kennen. In der Theatergruppe wurde mithilfe verschiedener Improvisationen auf das Thema Fortbewegungsmittel eingegangen, wobei da auch Reisen in die Zukunft nicht fehlen durften.

Dass nicht nur bestimmte Getränke Flügel verleihen, sondern auch die Energie, zeigte sich in der Gruppe «Energie verleiht Flügel», die sich Gedanken machte zu unterschiedlichen Energieformen und deren Schwächen und Stärken. An der Ausstellung konnten zudem Modelle zur Energiegewinnung in voller Funktion bewundert werden. Eine andere Gruppe ging der menschlichen Wahrnehmungskraft auf die Spur und betrachtete so bekannte Plätze in Brugg aus unterschiedlicher Perspektive, befasste sich mit optischen Täuschungen, aber auch mit Gerüchen und Geschmäckern.

Sich aus eigener Kraft im urbanen Gelände über Hindernisse hinweg zu bewegen – das ist eine neue Trendsportart, die sich Parcours nennt. Diese Gruppe war in erster Linie in der Sporthalle und übte dort verschiedene Techniken ein, um mit solchen Hindernissen umzugehen.

Eine weitere Gruppe hat sich mit der eigenen Geschichte in Bildern befasst und dabei spannende und witzige Bildergeschichten entworfen und mit heutigen, technischen Hilfsmittel umgesetzt. Hoch hinaus ging es bei einer weiteren Gruppe, die diverse Seiltechniken und typische Kletter-Ausrüstungen sowie ihre Anwendungen ausprobieren konnte, selbstverständlich auch direkt in der Kletterwand und zudem mit Unterstützung durch Profis des SAC.

Im WM-Jahr 2014 durfte auch die WM-Akademie nicht fehlen, in der man nicht nur intensiv Fussball trainierte und spielte, sondern sich auch mit Fakten rund um den Fussball befasste. Eine weitere Gruppe, die sich «Bewegen, Erbauen, Erleben» nannte, machte die Wälder der Umgebung auf Wanderungen unsicher, lernte diverse Knöpfe, genoss Schoggibananen oder Schlangenbrot auf dem Feuer und bewegte sich im Waldseilgarten in teils ungewohnten Höhen.

Stippvisite in Rottweil

Die Gruppe «Ein- und Aussichten» lernte auf Wanderungen die direkte Umgebung von Brugg kennen und genoss dabei auch bisher unbekannte Ein- und Aussichten. Auch das National-Spiel Jassen, gepaart mit Basketball, vermochte in der entsprechenden Projektgruppe Schüler und Schülerinnen zu begeistern, gerade auch solche, die nicht einmal wussten, was Jassen überhaupt ist.

Eine weitere Gruppe genoss einen spannenden Kurz-Aufenthalt in der mit Brugg befreundeten Stadt Rottweil und nahm so auch das Angebot des dortigen Bürgermeisters in Anspruch, das dieser 2013 an der Rutenzug-Festansprache erwähnt hatte, nämlich: Brugger Schülerinnen und Schüler seien immer herzlich willkommen in dieser Stadt.

Fazit: Die Schule Freudenstein blickt mit guten Erinnerungen an die intensive Projektwoche zurück.