Brugg

Brugger Asylunterkunft «Jägerstübli»: Jetzt liegt die Baubewilligung vor

Das ehemalige Restaurant Jägerstübli an der Haptstrasse in Lauffohr wird zu einer Asylunterkunft.

Das ehemalige Restaurant Jägerstübli an der Haptstrasse in Lauffohr wird zu einer Asylunterkunft.

Für die Asylunterkunft im ehemaligen Restaurant Jägerstübli in Lauffohr steht nun wohl nichts mehr im Weg. Die Stadt Brugg hat die Baubewilligung für eine entsprechende Umnutzung erteilt.

Der Stadtrat und die Sozialen Dienste der Stadt Brugg werden nun das Gespräch mit dem Kantonalen Sozialdienst suchen, wie es in einer Mitteilung des rugger Stadtrates von heute heisst. Dabei werde es darum gehen, Einzelheiten für die Unterbringung der Asylsuchenden zu besprechen.

Damit geht ein über zwei Jahre langer Streit zwischen Brugg und dem Kanton zu Ende. Brugg hatte sich nämlich lange gegen die Asylunterkunft gewehrt. So wies der Stadtrat im September 2012 das Baugesuch ab mit der Begründung, das Gebäude befinde sich in der Wohn- und Gewerbezone. Das Aargauer Departement Gesundheit und Soziales (DGS), zu dem der Kantonale Sozialdienst gehört, legte dagegen eine Beschwerde ein. Der Regierungsrat hiess diese gut, worauf der Brugger Stadtrat diesen Entscheid wiederum vor dem Aargauer Verwaltungsgericht anfechtete. 

Bundesgericht musste entscheiden

Im Januar 2014 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab. Es wies auf das gewichtige öffentliche Interesse des Kantons Aargau hin, dass dieser - als Mieter - die Liegenschaft nutzen könne, um dort Asylsuchende temporär unterzubringen.

Der Stadtrat Brugg liess nichts unversucht und zog mit einer weiteren Beschwerde bis vor das Bundesgericht. Doch dieses hat mit Urteil vom 17. Juli 2014 entschieden, auf die Beschwerde des Stadtrates gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichtes des Kantons Aargau nicht einzutreten. Doch die Richter in Lausanne lehnten die Beschwerde ab. (pz)

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