Brugg
Brugger Altstadt erhält ein sauberes Image

Der Stadtrat Brugg setzt sich ein für ein sauberes Stadtbild - und beschreitet bei der Abfallentsorgung einen neuen Weg. Ab Januar 2013 steht eine ständige Sammelstelle für den Kehricht sowie für das Grüngut zur Verfügung.

Michael Hunziker
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Die Sammeltour von Tür zu Tür in der Altstadt wird nur noch einmal in der Woche durchgeführt.

Die Sammeltour von Tür zu Tür in der Altstadt wird nur noch einmal in der Woche durchgeführt.

Michael Hunziker

Im Gegenzug wird die Sammeltour von Tür zu Tür in der Altstadt nur noch einmal in der Woche durchgeführt.
Stadtrat Christoph Brun ist überzeugt davon, dass die Neuerungen positive Auswirkungen haben werden. Denn in der Vergangenheit seien immer wieder «zur Unzeit» Abfallsäcke am Strassenrand bereitgestellt worden, was das Altstadtbild negativ beeinflusst habe und für Reklamationen sowie einen Zusatzaufwand für das Bauamt gesorgt habe. «Mit dem neuen Konzept können wir die Sauberkeit und Ordnung in der Altstadt verbessern. Es handelt sich um ein weiteres Puzzlestück für mehr Attraktivität und Lebensqualität», meint Brun.
Keine baulichen Massnahmen
Die Sammelstelle wird sich an zentraler Lage an der Hauptstrasse bei der «Alten Post» befinden. Vorgesehen ist ein Probebetrieb von einem Jahr. «Mit der ständig verfügbaren Sammelstelle wird das Entsorgungsangebot für die Bewohner verbessert», ist sich Brun sicher. Bauliche Massnahmen sind vorerst keine nötig. In den nächsten Tagen werden die Bodenmarkierungen angebracht und bis Ende des Jahres werden die Container bereitgestellt. Betreut wird die Sammelstelle von der gleichen Unternehmung, die auch heute für die Abfuhr zuständig ist.
Birgt eine ständig nutzbare Sammelstelle keine Gefahren - Stichwort Lärm und Littering? «Wir haben uns bewusst für grosszügige Öffnungszeiten entschieden», sagt Stadtrat Brun. «Natürlich appellieren wir an den gesunden Menschenverstand und hoffen an diesem zentralen Ort auf korrektes Verhalten.»
Die Nutzer sowie die Anwohner seien dazu eingeladen, dem Stadtbauamt während des Probebetriebs ihre Meinungen und Erfahrungen mitzuteilen. «Wir werden die
Entwicklung laufend beobachten und sind interessiert an Rückmeldungen, damit wir allenfalls reagieren und Anpassungen vornehmen können», sagt Brun. Allfällige Veränderungen könnten dann auf Anfang des übernächsten Jahres vorgenommen werden.