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Brugger Abendrennen: Im «schönsten Velodrom» beginnt die Saison

Faszinierender Radsport in familiärer Atmosphäre: Die Brugger Abendrennen starten in die 52. Saison.

Michael Hunziker
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Brugger Abendrennen
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52. Brugger Abendrennen Die Brugger Abendrennen starten in die 52. Saison
52. Brugger Abendrennen Die Brugger Abendrennen starten in die 52. Saison
52. Brugger Abendrennen Die Brugger Abendrennen starten in die 52. Saison; Kat. A Hauptkategorie (Elite/Amateur/Master)
52. Brugger Abendrennen Die Brugger Abendrennen starten in die 52. Saison; Kat. A Hauptkategorie (Elite/Amateur/Master)
52. Brugger Abendrennen Die Brugger Abendrennen starten in die 52. Saison
52. Brugger Abendrennen Die Brugger Abendrennen starten in die 52. Saison; Kat. A Hauptkategorie (Elite/Amateur/Master)
52. Brugger Abendrennen Die Brugger Abendrennen starten in die 52. Saison; Kat. B
52. Brugger Abendrennen Die Brugger Abendrennen starten in die 52. Saison; Kat. C2 Schüler
52. Brugger Abendrennen Die Brugger Abendrennen starten in die 52. Saison
52. Brugger Abendrennen Die Brugger Abendrennen starten in die 52. Saison; Kat. A Hauptkategorie (Elite/Amateur/Master)

Brugger Abendrennen

Michael Hunziker

Im idyllisch gelegenen Geissenschachen in Brugg wird wieder kräftig in die Pedalen getreten. Am Mittwochabend ist der Start erfolgt in die 52. Saison der Brugger Abendrennen – im «schönsten Velodrom der Schweiz», wie der Speaker gut gelaunt festhielt.

Bei den Zuschauern war die Freude gross über spannende, faire Wettkämpfe und sportliche Höchstleistungen. Auf dem 960-Meter-Rundkurs absolvieren die Fahrer jeweils zwischen 5 bis zu 75 Runden – je nach Kategorie und Wetter.

Apropos Wetter: Dieses war durchzogen. Bei eher kühlen Temperaturen goss es zwischendurch immer wieder. Den Fahrern aber, versicherte der Speaker, mache das nichts aus. Sie seien hart im Nehmen.

OK-Präsident Stefan Rauber zeigte sich mit dem Saisonauftakt «eigentlich zufrieden» angesichts der Witterung. Bei einer Outdoor-Veranstaltung wie den Abendrennen kämen bei solchen Bedingungen zwar weniger Teilnehmer und Zuschauer. Trotzdem seien einige Fahrer am Start gewesen und auch die Festwirtschaft habe sich beim ersten Einsatz des Jahres warmlaufen können, stellte er fest.

Bis 15. August wird der Radfahrerbund Brugg als eingespielter Organisator nun insgesamt 11 Rennen durchführen. Am Bewährten wird festgehalten: Alle Kategorien erhalten Startgelegenheiten, ob Schüler, Hobby- oder Elite-Fahrer. Und auch in diesem Jahr werden neben den «normalen» Rennen ein paar zusätzliche Wettkämpfe und verschiedene Sonderwettbewerbe eingestreut, sagt OK-Präsident Rauber.

So werde sich beispielsweise die Eisschnellläuferin Ramona Härdi im Kilometersprint mit den Radfahrern messen. Die Athletin aus Möriken nahm an den olympischen Winterspielen in Südkorea teil und tritt am 30. Mai in Brugg auf Inlineskates gegen die Radfahrer an.

Daneben durchgeführt werden – unter anderem – ein Clubrennen für Hobbyfahrer am 20. Juni, ein Militärradrennen am 11. Juli oder ein Handbike-Rennen 18. Juli. «Diese Rennen sind schon ein paar Jahre zusätzlich im Programm und erfreuen sich grosser Beliebtheit», sagt Rauber.

Persönlich freut er sich besonders auch auf ein «ganz neuartiges» Rennen, das am 13. Juni stattfinden wird. «In diesem werden alle Kategorien gegeneinander antreten.» Gefahren werden 10 Kilometer und jede Kategorie hat gegenüber der nächst höheren 10 Sekunden Handicap-Vorsprung. «Dieses Format verspricht mit Sicherheit Höchstspannung bis zum Schluss», ist Rauber überzeugt.

Zweites Brugger Abendrennen am 23. Mai, Start um 18 Uhr mit den Schülern.