Brugg
Der Einzahlungsschein hat ausgedient: Regionalpolizei stellt auf QR-Bussen um

Ab Juli wird die Regionalpolizei Brugg nur noch Bussen mit QR-Codes ausstellen. Auf dem neuen Bussenportal kann man die Busse online bezahlen oder ablehnen und damit das ordentliche Verfahren einleiten. Ebenso hat man die Möglichkeit, einen Lenker bekannt zu geben.

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Die Regionalpolizei Brugg verteilt ab Juli für Bussen keine Einzahlungsscheine mehr.

Die Regionalpolizei Brugg verteilt ab Juli für Bussen keine Einzahlungsscheine mehr.

Bild: Claudia Meier

Im Hinblick auf September 2022, ab dem es keine roten und orangen Einzahlungsscheine mehr geben wird, hat die Regionalpolizei (Repol) Brugg bereits heute auf den digitalen Weg umgestellt und lässt nun den Einzahlungsschein bei den Bussenzetteln weg. Ab Juli 2021 werden gemäss Mitteilung nur noch Bussen mit QR-Codes, ohne Einzahlungsschein und entsprechendem Hinweis ausgestellt.

Die gebüssten Personen gelangen über den QR-Code direkt zum Online-Bussenschalter der Regionalpolizei Brugg. Alternativ kann der Einstieg auch via Internet unter bussen.brugg.ch erfolgen. Über das Bussenportal können die Details zur Busse abgefragt werden. Zudem ist auch die direkte Bezahlung (Mastercard, Visa, TWINT etc.) möglich.

Die Zahlungserinnerung kommt mit Einzahlungsschein

Sollte der Lenker nicht mit dem Fahrzeughalter übereinstimmen, können die Daten der betroffenen Person direkt via Online-Bussenportal gemeldet werden. Wer mit der ausgesprochenen Busse nicht einverstanden ist, hat wie bis anhin die Möglichkeit, eine Einsprache zu erheben.

Personen, die nicht über die technischen Hilfsmittel zur Bezahlung der Busse mittels QR-Code verfügen, erhalten nach 30 Tagen automatisch eine Zahlungserinnerung, die mittels Einzahlungsschein beglichen werden kann. (az)