Brugg-Lauffohr
Schlechtes Wetter und viel Unkraut haben den Reispflanzen zugesetzt: Die Ernte entfällt

Diesen Herbst wird kein Wasserschlossreis geerntet: Die Max Schwarz AG aus Villigen hat stattdessen entschieden, das Feld möglichst gut für den Anbau 2022 vorzubereiten.

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Das Reisfeld (hinten rechts) war am 14. Juli komplett überflutet.

Das Reisfeld (hinten rechts) war am 14. Juli komplett überflutet.

Bild: Michael Hunziker

Ein kalter Frühling, Hochwasser im Sommer und dazu noch viel Unkraut: Diese Kombination war definitiv zu viel für das Nassreisfeld in Brugg-Lauffohr. «Wir werden dieses Jahr leider keinen Wasserschlossreis ernten können», schreibt die Max Schwarz AG dazu auf Facebook. Dieser Entscheid hat das Unternehmen aus Villigen Anfang August gefällt.

Das Reisfeld wurde inzwischen bereits gemulcht. Stattdessen geht es jetzt darum, das Feld möglichst gut für den Anbau 2022 vorzubereiten. «Durch das mehrmalige leichte Bearbeiten des Bodens möchten wir möglichst viel Hühnerhirse zerstören», hält die Max Schwarz AG fest.

Sortenversuch wird von Forschungsinstitut ausgewertet

Über den Winter werde die Parzelle begrünt, dies diene ebenfalls der Unterdrückung des Unkrauts und lockere zudem den Boden etwas auf. Der Wassergraben rund um das Reisfeld wird weiterhin geflutet, um den Feuchtlebensraum zu erhalten.

Ebenfalls gepflegt wird der Sortenversuch, der dann im Herbst durch die Agroscope – das Kompetenzzentrum der Schweiz für landwirtschaftliche Forschung – ausgewertet wird. Die Verantwortlichen sind zuversichtlich, dass nächstes Jahr in Brugg wieder Reis geerntet werden kann. (az)

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