Fristgerecht», wie Markus Weber von der Stadtverwaltung Brugg gegenüber Radio Argovia erklärt.

Der Vertrag, der 2007 geschlossen wurde, läuft Ende 2012 sowieso aus. Grund für die Aufkündigung: Es geht ums Geld. Laut Weber haben sich die Rahmenbedingen in den letzten Jahren aufgrund neuer Gesetze verändert. Das führt bei der Regionalpolizei zu Mehrkosten, die der Vertrag aber nicht abdeckt. Als Beispiel nennt Weber etwa, dass die Polizisten heute zu zweit auf Patrouille gehen müssen.

Brugg ist an einem neuen Vertrag mit den umliegenden Gemeinden interessiert und will auch entsprechenden Verhandlungen führen. Interessiert an einer Weiterführung sind auch die Gemeinden, wie Markus Büttikofer, Gemeindeammann von Birr, gegenüber Argovia erklärte. Die betroffenen 22 Gemeinden wollen sich in zwei Wochen aber zuerst einmal gemeinsan treffen, um über das weitere Vorgehen zu beraten.

Büttikofer lässt durchblicken, dass man einen neuen Vertrag nicht zu jeder Bedingung unterschreiben werde. Es gäbe die Möglichkeit, die Polizei-Dienstleistungen auch bei der Kantonspolizei oder bei Privaten einzukaufen. (rsn)