Brugg
Kanton weist die Gestaltungspläne «Alte Post» und «Annerstrasse» zurück

Bei den Gestaltungsplänen «Alte Post» und «Annerstrasse» muss der Brugger Stadtrat nochmals über die Bücher. Auf dem Areal soll eine neue Überbauung mit einer zentralen Stadtverwaltung realisiert werden.

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Auf dem Areal «Alte Post» ist – wie auf dieser Visualisierung zu sehen – eine Überbauung mit einer zentralen Stadtverwaltung geplant.

Auf dem Areal «Alte Post» ist – wie auf dieser Visualisierung zu sehen – eine Überbauung mit einer zentralen Stadtverwaltung geplant.

zvg/Hornberger Architekten AG

Die Zentralisierung der Verwaltung liefert seit Jahren Diskussionsstoff in Brugg. Ein Ende ist nicht in Sicht. Denn die Gestaltungspläne «Alte Post» sowie «Annerstrasse» gehen retour an den Stadtrat. Gemäss aktuellem Amtsblatt des Kantons Aargau hat das Departement Bau, Verkehr und Umwelt aufgrund von Beschwerden den Beschluss gefasst, die Angelegenheit «zu neuem Entscheid» zurückzuweisen.

Es läuft nun eine Frist von 30 Tagen, während der beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau Beschwerde geführt werden kann gegen diesen Entscheid.

Geplant ist auf dem Areal eine neue Überbauung

Auf dem zentral gelegenen Areal – einem Bindeglied zwischen Altstadt sowie Neumarkt und Bahnhof – möchte der Stadtrat eine neue Überbauung realisieren: mit einer zentralen Stadtverwaltung samt Stadtbüro, einer Stadtbibliothek sowie mit Verkaufsflächen, Büros und Wohnungen.

Das ehrwürdige, kantonal denkmalgeschützte Gebäude der Alten Post wird als repräsentativer Kopfbau integriert. Das Planungsgebiet weist eine Fläche von knapp 5300 Quadratmetern auf.

Siegerprojekt gekürt und Richtprojekt erarbeitet

In den Jahren 2015 und 2016 wurde ein Studienauftrag mit Architekturbüros durchgeführt, ein Siegerprojekt gekürt und auf dieser Basis ein Richtprojekt erarbeitet. Anfang 2017 startete das Gestaltungsplanverfahren, die Entwürfe lagen im Frühling 2018 öffentlich auf.

Nach der Bereinigung sind die Gestaltungspläne im Oktober 2019 vom Stadtrat beschlossen und die Unterlagen in der Folge dem kantonalen Departement Bau, Verkehr und Umwelt zur Genehmigung eingereicht worden. Dieses hebt nun die damaligen Beschlüsse des Stadtrats auf. (mhu)

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