Brugg
«Grosses Potenzial»: Einwohnerrätin setzt sich ein für eine Mountainbike-Strecke am Bruggerberg

Die Brugger Einwohnerrätin Julia Geissmann (Die Mitte) ist sich sicher, dass künftig noch mehr Leute das Velofahren für sich entdecken.

Michael Hunziker
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Velofahren und Mountainbiken erfreuen sich grosser Beliebtheit.

Velofahren und Mountainbiken erfreuen sich grosser Beliebtheit.

Archiv AZ

Am Bruggerberg besteht grosses Potenzial für eine Mountainbike-Strecke, ist die Brugger Einwohnerrätin Julia Geissmann (Die Mitte) überzeugt und macht sich beim Stadtrat dafür stark, den Bau zu prüfen und zu realisieren.

Velofahren im Allgemeinen und Mountainbiken im Speziellen erfreuen sich einer grossen Beliebtheit, begründet Julia Geissmann in ihrem Postulat. Gerade im Zusammenhang mit der Coronakrise hätten viele Leute das Velo als Fortbewegungsmittel oder als Sportgerät neu entdeckt und schätzen gelernt.

Nutzungen entflechten – ohne Verbote aufzustellen

«Es ist damit zu rechnen, dass in Zukunft noch mehr Leute das Mountainbiken für sich entdecken», fährt die Einwohnerrätin fort. Und:

«Dabei entsteht eine Reihe möglicher Nutzungskonflikte zwischen Fussgängerinnen, Mountainbikerinnen, Wildhüterinnen, Naturschützerinnen und anderen Nutzerinnen des Waldes.»
Julia Geissmann ist Einwohnerrätin in Brugg (Die Mitte).

Julia Geissmann ist Einwohnerrätin in Brugg (Die Mitte).

zvg

Um diesen Konflikten frühzeitig entgegenzutreten bittet Julia Geissmann den Stadtrat darum, die Erstellung einer ausgeschilderten Mountainbike-Strecke am Bruggerberg zu prüfen und voranzutreiben. «Es sollen dabei keine Verbote aufgestellt werden. Vielmehr ist es das Ziel, die unterschiedlichen Nutzungen und Bedürfnisse zu entflechten.»

Planung und Finanzierung erfolgen durch Stadt

Erfolgreiche Projekte gebe es immer mehr, stellt Julia Geissmann fest, und nennt die Beispiele rund um den Thunersee, in Zürich oder auch im Jurapark Aargau.

Die Planung und Finanzierung sollen nach Ansicht der Einwohnerrätin durch die Stadt Brugg koordiniert werden. «Dabei können jedoch auch interessierte Organisationen, Vereine und Privatpersonen einbezogen werden.»

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