Vandalismus
Brandstifter in der Brugger Altstadt – Feuerwehr verhindert Schlimmeres

Ein mobiles WC-Häuschen, ein Holzstapel, ein Abfallkübel: Gleich an mehrere Orten hat esgebrannt. Polizei und Feuerwehr standen im Einsatz.

Michael Hunziker
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An der Falkengasse in der Brugger Altstadt stand ein mobiles WC-Häuschen in Flammen in der Nacht auf Freitag. zvg/Kantonspolizei Aargau

An der Falkengasse in der Brugger Altstadt stand ein mobiles WC-Häuschen in Flammen in der Nacht auf Freitag. zvg/Kantonspolizei Aargau

zvg/kapo

An der Falkengasse in der Brugger Altstadt stand ein mobiles WC-Häuschen in Flammen kurz vor 0.30 Uhr in der Nacht auf Freitag. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen – und damit Schlimmeres verhindern.

«Die ganze Altstadt hätte abbrennen, Menschen hätten sterben können», sagt Nachbar Norbert Steudtner gegenüber dem Fernsehsender Tele M1. Er spricht von einer ganz dummen Sache, die ihn ärgere und die ihm auch ein wenig Angst mache. Der Altstadtbewohner kann nicht verstehen, dass jemand vorsätzlich Feuer legt und andere gefährdet.

Es entstand ein Sachschaden von rund 1000 Franken. Weil eine technische Ursache ausgeschlossen werden kann, geht die Kantonspolizei von Brandstiftung aus. In der gleichen Nacht zündeten Unbekannte beim Bahnhof in Brugg ein Fahrrad an. An der Neumättlistrasse in Turgi wurde der Inhalt eines Containers in Brand gesteckt. Und in Gebenstorf trieben ebenfalls Vandalen ihr Unwesen. An der Landstrasse setzten sie einen Holzstapel in Brand. Auch hier konnte die Feuerwehr rasch eingreifen und das Feuer löschen – und dadurch ein Übergreifen auf die daneben stehende Holzscheune verhindern. An der gleichen Strasse wurde überdies ein brennender Abfallkübel gemeldet.

Die Polizei ermittelt

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei sind alle Brände vorsätzlich gelegt worden. Abgeklärt wird, ob die gleiche Täterschaft am Werk war, weil die Brände örtlich relativ nahe beieinander lagen. «Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen eingeleitet», sagt Mediensprecher Roland Pfister am Montag auf Anfrage. Es sei allerdings – noch – zu früh, nähere Angaben zum Stand der Abklärungen oder zu eingegangenen Hinweisen zu machen. Nur so viel: «Bislang konnte die Täterschaft nicht ermittelt werden», stellt Pfister fest. Personen, die Hinweise machen können, werden geben, sich unter Telefon 056 200 11 11 zu melden.