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Blindtext Blind Blind Blindtext Blindtext Blind Blind Blindtext Blindtext Blind Blind Das Jubiläumsfest von Birr und Lupfig rückt näher. Erstmals stellten die Organisatoren sich und ihre Pläne vor.

Hans Christof Wagner
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750-Jahre-Fest-OK appelliert an Vereine: «Ohne euch geht’s nicht»

Am Mittwochabend präsentierte sich das neunköpfige OK im Schulhaus ­Nidermatt. An der Spitze steht – es ist ja ein Anlass zweier Gemeinden – ein Co-Präsidium bestehend aus Ivano ­Colomberotto, Gemeinderat von Lupfig, und Andreas Bender, Gemeinderat von Birr. Ausserdem gehören dem OK an: Markus Büttikofer (Festwirtschaft), Petar Barac (Infrastruktur), Hans Utz (Marketing/Medien), Manfred Gysi (Unterhaltung), Sandra Schraner (Vereine), Bernhard Strutz (Finanzen) und Sandra Winkler (Aktuariat/Personal).

Zum ersten öffentlichen Anlass des OK, welches das Jubiläumsfest im August 2022 auf die Beine stellen will, waren die örtlichen Vereine und Gruppierungen eingeladen. Rund 60 schickten ihre Vertreter. «Wir wollen euch animieren mitzumachen, denn ohne euer Engagement geht es nicht», betonte Colomberotto in seiner Begrüssung.

Der Festperimeter deckt beide Gemeinden ab

Beide Gemeinden in die Feier einzubeziehen, ist kein Problem, sind sie doch seit langem zusammengewachsen. So wird der Festperimeter Birr und Lupfig abdecken. Zentraler Bereich mit der Hauptfestbühne wird das Areal der Mehrzweckhalle Breite in Lupfig sein. Entlang der Nidermattstrasse Richtung Birr sind weitere Buden und Beizen vorgesehen. Rund ums Schulhaus Nidermatt in Birr soll ein Lunapark mit Fahrgeschäften stehen.

Um die Buden und Beizen mit Leben zu füllen, ist das OK auf die Vereine angewiesen. «Vereine, Gruppierungen und Gewerbetreibende aus Lupfig und Birr haben Vorrang gegenüber Auswärtigen. Erst wenn wir merken, nicht genügend örtliche im Boot zu haben, werden wir auch die aus der näheren Umgebung anfragen», sagte Sandra Schraner.

Die Vereine aus Birr und Lupfig haben bis Ende Mai 2020 Zeit, ihre Anmeldungen abzugeben. Schraner: «So bleibt noch genug Luft, das Pro und Contra einer Teilnahme bei der jeweiligen GV zu besprechen.» Pauschal werden bei einer Teilnahme 500 Franken Beteiligung an den Infrastrukturkosten fällig. Zudem behält das OK zwischen 15 und 18 Prozent des Umsatzes für sich. «Kulinarisch wünschen wir uns eine möglichst grosse Vielfalt», unterstrich Hans Utz. «Also nicht zehnmal Bratwürste und fünfmal Raclette.» Utz forderte die Vereinsvertreter auf: «Überlegt euch ein Konzept.» Er warnte vor «zu grossen Portionen» und empfahl «eher moderate Preise». Schliesslich sollten sich auch Familien mit Kindern den Festbesuch leisten können.

Die Kassen der Vereine sollen klingeln

Abgeklärt im Vorfeld solle auch, wer im Verein das Kochen übernehme. Habe man keine Erfahrung damit, sei womöglich ein reiner Barbetrieb ohne Speisen vorteilhafter. Ein grosses Speisenangebot ist laut Utz wichtig. «Gleichzeitig aber auch, dass beim Fest die Vereinskasse klingelt.» Dass am Ende rote Zahlen herauskommen, müsse vermieden werden.

Sämtliche Getränke, auch die nichtalkoholischen, wird das Unternehmen Müller Bräu aus Baden liefern, durch den Bau eines neuen Logistikzentrums ist die Firma auch in Lupfig verwurzelt. Das bestätigte auf Nachfrage aus den Vereinsreihen Festwirtschafts-Verantwortlicher Markus Büttikofer. Müller Bräu liefere zudem Kühlanlagen, Theken, Zapfanlagen und Spültische. Mittels eines Cupsystems, also Mehrweggeschirr, sollen die Müllmengen beim Fest gering gehalten werden, führte Büttikofer aus.

EigeFäscht Sämtliche Festinfos sind auf der Website www.eigefaescht.ch zusammengefasst, die voraussichtlich ab dem 25.November online ist. Eine zweite Infoveranstaltung hat das OK für den 17. Juni 2020 anberaumt.

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