Brugg-Windisch

Bis Ende Jahr steht der «Centurion Tower» im Rohbau – Gespräche über Gewerbeflächen laufen

Die Montage der Fenster hat begonnen, im nächsten Frühjahr soll das Gebäude dicht sein.

Die Montage der Fenster hat begonnen, im nächsten Frühjahr soll das Gebäude dicht sein.

Die Bauherrschaft rechnet mit einem grossen Interesse an Mietwohnungen im «Centurion Tower» beim Fachhochschul-Campus in Brugg-Windisch.

Mehr und mehr sind die eindrücklichen Ausmasse zu erkennen, Stockwerk für Stockwerk wächst der stattliche «Centurion Tower» in die Höhe: das Hochhaus mit Hotel, Dienstleistungsbetrieben sowie Miet- und Eigentumswohnungen beim Fachhochschul-Campus in Brugg-Windisch.

Aktuell laufen die Arbeiten am Rohbau des 11. Obergeschosses, sagt Rolf Henggeler, der verantwortlich zeichnet für das Projekt der Brugg Immobilien AG. Im Rohbau fertiggestellt sein sollen sämtliche Stockwerke – zum Erdgeschoss kommen 14 Obergeschosse – bis Ende dieses Jahres. Neben dem Abschluss der Rohbauarbeiten liegt das Hauptaugenmerk derzeit auf dem Schliessen der Fassade, fügt Henggeler an. Denn im März 2020 soll das Gebäude dicht sein.

Für die Gewerbeflächen laufen die Gespräche

Bereits in diesem Sommer hat die Montage der ersten Fenster begonnen. Parallel startete Ende August im 3. Obergeschoss der Wohnungsausbau mit den Gipser- und Trockenbauarbeiten. «Hier geht es nun darum, sämtliche beteiligten Unternehmen aufeinander einzuspielen, damit der ambitionierte Terminplan eingehalten werden kann», sagt der Projektleiter.

Weitere anstehende Tätigkeiten sind die Montage der Natursteinplatten und Betonelemente an der Fassade, die Fertigstellung der gesamten Haustechnik, die Installation der Fassadenbefahranlage sowie als Abschluss die Aussenanlagen. In der ersten Hälfte des Novembers 2020 wird der «Centurion Tower» der Bauherrschaft übergeben.

Bilder von der Baustelle des Centurion Towers:

Die Vermietung der Wohnungen soll noch dieses Jahr beginnen. Es werde sich zeigen, wie gross die Nachfrage sei, antwortet Henggler auf die entsprechende Frage. Bedenken hat er nicht. «Wir sind äusserst zuversichtlich.» Aus gutem Grund: Die Eigentumswohnungen stiessen auf reges Interesse. Sämtliche 32 Einheiten – sie verfügen über 2½, 3½ und 4½ Zimmer – sind schon seit einiger Zeit verkauft.

Sowieso seien die Reaktionen sehr positiv auf das markante Bauwerk mit seiner zeitlosen Architektur, sagt Henggeler. Für die noch zur Verfügung stehende Gewerbefläche im Erdgeschoss über 400 Quadratmeter laufen gemäss dem Projektleiter diverse Gespräche. Ein Abschluss sei jedoch nicht vor Ende dieses Jahres zu erwarten.

Kleine Bauverzögerungen konnten korrigiert werden

Kurz: Mit dem Baufortschritt ist Henggeler sehr zufrieden. Dank professioneller Planung und Vergabe der verschiedenen Aufträge an erstklassige Unternehmen hätten sämtliche Herausforderungen innert kürzester Zeit gemeistert, kleine Bauverzögerungen wieder korrigiert werden können.

Natürlich gibt es, räumt er ein, bei einem solch grossen Projekt immer wieder mal Probleme, die jedoch – «wenn man am Ball ist» – stets zeitnah abgearbeitet werden konnten. «Sämtliche Arbeiten und Kosten verlaufen gemäss Planung», fasst Henggler zusammen. Realisiert werde, freut er sich, ein qualitativ hochwertiges, modernes Hochhaus im Herzen von Brugg-Windisch, das sichtbar den räumlichen Abschluss des Campus-Areals und des Gebiets «Visionmitte» darstelle.

Zur Erinnerung: In Angriff genommen wurden die Bauarbeiten am «Centurion Tower» nach einer langjährigen, intensiven Planungsphase – samt Studienauftrag – im November 2017. Abgebrochen werden mussten im Vorfeld auf dem 2640 Quadratmeter grossen Areal das alte Cardinal- sowie das Landi-Gebäude. Bei den Grabungen der Kantonsarchäologie kamen in der Folge verschiedene Spuren aus der Römerzeit zum Vorschein.

Autor

Michael Hunziker

Michael Hunziker

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