Bildung
Fachhochschule Nordwestschweiz kämpft um mehr Studierende

Die Fachhochschule Nordwestschweiz hat ihren Leistungsauftrag trotz Corona-Pandemie insgesamt erfolgreich erfüllt. Doch etwas bereitet den Verantwortlichen Kopfzerbrechen.

Drucken
Teilen
Die Fachhochschule Nordwestschweiz wünscht sich mehr Studierende.

Die Fachhochschule Nordwestschweiz wünscht sich mehr Studierende.

Zvg

«Der Anteil der Aargauer Studierenden an der FHNW hat sich seit 2017 zwar insgesamt um ein Prozent erhöht, doch es zeigt sich, dass sich Aargauer Studierende vermehrt an umliegenden Fachhochschulen und Standorten der FHNW einschreiben.» So steht es im Bericht der Jahresrechnung 2020. Es mache sich der Konkurrenzdruck aus den benachbarten Fachhochschulen bemerkbar.

Das Studierendenwachstum am Standort Brugg-Windisch hat sich zwischen 2018 und 2020 im Vergleich zu den anderen sieben Standorten und zur Gesamtentwicklung der FHNW negativ entwickelt (minus 7 Prozent). Trotzdem liegt die Zahl der Studierenden im Campus Brugg-Windisch über den ursprünglichen Prognosen, schreiben die Verantwortlichen.

Man habe bereits reagiert und erste Massnahmen ergriffen: Neue Studiengänge an der Pädagogischen Hochschule (Studienvariante Quereinstieg) und der Hochschule für Wirtschaft (Wirtschaftsinformatik) sollen die Attraktivität des Standorts fördern.

Verlust von 11,4 Millionen

Weiter heisst es im Bericht, die Fachhochschule Nordwestschweiz habe ihren Leistungsauftrag trotz Corona-Pandemie und zunehmend kompetitivem Umfeld insgesamt erfolgreich erfüllt.

Die FHNW schliesst mit einem Gesamtaufwand von 479,5 Millionen Franken und einem Aufwandüberschuss von 10,8 Millionen Franken ab. Dieser Verlust entspricht dem Budget (11,4 Millionen Franken) und wird dem Eigenkapital entnommen. (az/kob)

Aktuelle Nachrichten