slowUp
Bilanz des 1. slowUp Brugg Regio fällt durchwegs positiv aus

Die Premiere des slowUp Brugg Regio am Sonntag stand unter einem grossen Glücksstern. Im Herbst entscheiden die Organisatoren, ob es 2014 eine Wiederholung gibt. Ziel wäre, den Anlass fest im Jahreskalender aufzunehmen.

Claudia Meier
Drucken
Teilen

Claudia Meier

Rund 15’000 Velofahrer, Inlineskater, Jogger und Fussgänger begaben sich bei schönsten Sommerwetter auf den 30 Kilometer langen Rundkurs – dem ersten slowUp ganz auf Aargauer Boden.

Verena Rohrer, Projektleiterin des slowUp Brugg Regio, zeigte sich am Montag sehr zufrieden: «Ich habe zahlreiche überschwänglich gute Feedbacks erhalten – mündlich und per E-Mail.» Eine Familie aus der Region habe sogar gefragt, ob ein solcher Event nicht jeden Monat stattfinden könne, erzählte Rohrer und lachte. «Das geht natürlich nicht, denn die Vorbereitungen sind sehr arbeitsintensiv.»

Was auf dem Papier logisch erscheint, kann bei der Umsetzung trotzdem manchmal zur Verwirrung führen. So habe sich am Sonntag etwa gezeigt, dass bei der Beschilderung der Strecke noch Nachholbedarf bestehe, ergänzte Rohrer. Auch der Weg vom Parkplatz zum slowUp-Startpunkt sei nicht optimal gekennzeichnet gewesen.

Rohrer fuhr mit ihrem Mountainbike ebenfalls selber mit. Gemäss Rohrer kam es zu vier Zwischenfällen, bei denen die Ambulanz alarmiert werden musste. In zwei Fällen gab es Verletzte.

Wird es 2014 wieder einen slowUp Brugg Regio geben? Rohrer macht den Entscheid von verschiedenen Faktoren abhängig: In erster Linie brauche es die erneute Zusage der beteiligten Gemeinden und Vereine, dann brauche es grünes Licht vom Organisationskomitee sowie der Regional- und Kantonspolizei. Und auch slowUp Schweiz müsste wieder das Okay geben, wofür es laut Rohrer bereits Anzeichen gebe.

«Die Region musste diesen Event zuerst einmal erleben, um nun daran wachsen zu können», sagte Rohrer mit Blick auf die Zukunft. Der Entscheid soll im Herbst fallen.

Auch Heiner Hossli, Chef der Regionalpolizei Brugg, zog am Monatagabend eine sehr positive Bilanz: «Der Ablauf verlief reibungslos. Ich bin den slowUp auch mit dem Velo gefahren. Bei der Streckensicherung konnte ich so gleich drei kleinere Anpassungen vornehmen.» Hossli freute sich auch über das Engagement der Gemeinden. Einem slowUp 2014 steht aus Hosslis Sicht nichts im Weg.

Aktuelle Nachrichten