Zu Ehren des 100. Geburtstags von Margrit Fuchs, den die Windischer Ehrenbürgerin und Hilfswerk-Gründerin dieses Jahr hätte feiern können, liess sich die Bezirksschule Windisch etwas Besonderes einfallen. «Unser Ziel war, dass möglichst viele Windischer Schulkinder Margrit Fuchs kennen lernen», sagte Schulsozialarbeiterin Judith Bolliger anlässlich der Checkübergabe gestern Montagmorgen. Nach einem Referat von Stiftungsrats-Präsidentin Regula Gloor Mitte März hatten sich sieben Klassen überlegt, wie sie für die Projekte in Ruanda möglichst viel Geld sammeln könnten. Sie organisierten einen Sponsorenlauf, buken Kuchen, verkauften Sirup auf dem Brugger Neumarktplatz und gingen in Windisch in einigen Quartieren von Tür zu Tür. Der Einsatz hat sich gelohnt. Insgesamt kamen so 8859 Franken für das Hilfswerk von Margrit Fuchs in Ruanda zusammen.

Der Vizepräsident des Stiftungsrats, Edgar Zimmermann, der auch die alljährliche Sammelaktion über die Aargauer Zeitung betreut, nahm den Check hocherfreut entgegen. «Ich leite die Sammelaktionen schon seit 24 Jahren. Dies hier ist der höchste Betrag, der uns von einer Schule je überreicht worden ist», verriet er den vielen im Lichthof der Bezirksschule Windisch anwesenden Schülern. Mit dieser Spende könne 60 Kindern der Schulbesuch für ein Jahr ermöglicht werden. Der Stiftungsrat sorge dafür, dass diese Kinder alle acht Schuljahre absolvieren können.

Der Göttibub von Margrit Fuchs, Rolf Tanner, hat soeben ein Buch über ihr Wirken verfasst. Die Vernissage findet am 4. Oktober im Odeon in Brugg statt.