Sadik Maksuti freut sich auf die schönen Abende. Die Terrasse seines Restaurants wird sommerlich eingerichtet.

Sadik Maksuti freut sich auf die schönen Abende. Die Terrasse seines Restaurants wird sommerlich eingerichtet.

Die Terrasse lädt zum Verweilen ein

Sobald es wärmer wird und die Tage wieder länger werden, richtet das Restaurant Exklusiv seine Terrasse ein. Das Lokal in Birr schmückt diese mit mediterranen Bäumen und Sträuchern. Sadik Maksuti und seine zehn Mitarbeiter passen auch jeweils ihre Karte an. Salate und Fleisch vom Holzkohlegrill seien im Frühling ihre Spezialität, sagt Maksuti. Ab April wird im Familienbetrieb auch wieder mehr Eis verkauft: «Zehn verschiedene hausgemachte Sorten haben wir», sagt der Geschäftsführer stolz.

Der Kosovare führt das Restaurant seit Oktober 2016. Damit sei für ihn ein Traum in Erfüllung gegangen, den er jetzt mit seinem eigenen Restaurant leben könne. 1998 wanderten Maksuti und seine Familie in die Schweiz aus. Schon früher arbeitete er in verschiedenen Restaurants. Neben dem eigenen Lokal führt er schon länger das Transportunternehmen Gebrüder Maksuti. Seine Leidenschaft sei aber das Restaurant. «Ich liebe es, mit den Leuten zu sprechen und im Mittelpunkt zu stehen. Man trifft immer wieder neue Leute. Das freut mich immer sehr.»
Die Gaststätte ist bekannt für ihre Steaks. «Gegrillter Thunfisch mit Sesam und das Spargelsoufflé sind ebenfalls beliebt im Frühling», sagt Maksuti. Der Name des Restaurants stehe für exklusive Spezialitäten. Vom Büffel bis hin zur klassischen Pizza aus dem Holzofen werde alles angeboten. Diese Spezialitäten möchte das Restaurant nun auch wieder draussen anbieten. Bei gemütlichem Ambiente kann auf der Terrasse gegessen oder in der hauseigenen Lounge ein Apéro konsumiert werden. Zusammen mit den grünen Pflanzen und einer Jazzband soll eine gemütliche Atmosphäre geschaffen werden, die zum Verweilen einlädt. Maksuti ist bereit für das Frühjahr.

Im Gartencenter Zulauf spriessen die Blumen. Der Frühling ist sowohl die schönste als auch die strengste Zeit.

Im Gartencenter Zulauf spriessen die Blumen. Der Frühling ist sowohl die schönste als auch die strengste Zeit.

Sogar Walliser kommen hierher

Die ersten Vögel zwitschern wieder von den Dächern und die Pflanzen spriessen aus dem Boden. Sobald der Frühling kommt, geht es auch im Gartencenter Zulauf wieder richtig los. Die Vorbereitungen laufen seit dem Februar auf Hochtouren.
Neue Töpfe und Gartengeräte werden angeschafft und Pflanzen, die selber oder von Gärtnereien der Region gezüchtet worden sind, füllen die leergeräumten Verkaufsflächen ein weiteres Mal. Ziel ist es, jeweils im März mit dem gesamten Sortiment bereit zu sein. «Von Anfang März bis zu den Sommerferien herrscht bei uns Hochsaison. In diesen vier Monaten verkaufen wir mehr als drei Viertel unsers Jahresumsatzes», sagt Johannes Zulauf, Co-Geschäftsführer und Verwaltungsratspräsident der Zulauf AG. Das Gartencenter bietet eine reiche Palette von Pflanzen an. In den Frühlingsmonaten verkaufe man vor allem Saisonpflanzen, die Farbe in den Garten bringen. «Gänseblümchen, Osterglocken, Goldlack, Hyazinthen, Primeln, Krokus und Aschenblumen sind besonders beliebt.»
Das Pflanzenparadies in Schinznach-Dorf, das rund 150 Mitarbeiter beschäftigt, hat nicht nur regionale Käufer. «Kürzlich haben wir bei einer Kundenbefragung gestaunt, als wir herausgefunden haben, dass sogar Walliser regelmässig bei uns vorbeischauen», sagt Zulauf stolz.

Um die Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen, pflegen die Arbeiter tagtäglich die Blumen, Sträucher, Kräuter und Gemüsepflanzen. «Im Frühling zieht es die Menschen auf den Balkon und in den Garten. Jetzt wollen der Rasen gepflegt, die Sträucher gepflanzt und das Gemüsebeet bestellt werden», fügt Zulauf an. Das Gartencenter ist bereit. Die Pflanzen warten gespannt in den Töpfen. Die Giesskannen sind gefüllt. Der Frühling kann kommen.

Der «Grill & Chill Event» macht die zweite Runde dieses Jahr in Windisch.

Der «Grill & Chill Event» macht die zweite Runde dieses Jahr in Windisch.

Wenn das Auto neu eingekleidet wird

Im Jahr 1918, also vor über 100 Jahren, eröffnete eine kleine Reparaturwerkstatt der Familie Baschnagel. Was damals klein begann, ist heute ein grosser Auto-Vertreiber mit über 80 Mitarbeitern an drei Standorten geworden: die Autogarage Baschnagel. In Windisch ist der grösste Standort (seit 2018 auch Muri und Oensingen). Mittlerweile wird die Garage mit Andreas Baschnagel bereits in der vierten Generation geführt. Im Frühling wird es wieder turbulenter. Neue Modelle kommen auf den Markt und die richtigen Reifen müssen gewechselt werden. «Wie in den meisten Haushalten, wird bei uns auch ein Frühlingsputz gemacht», sagt Tatjana Fejös, Zuständige für das Marketing. Daneben sei auch eine gute Personalplanung erforderlich. Um den Interessenten kompetente Beratung anzubieten, betreibe man grossen Aufwand. «Wir bereiten uns durch Schulungen darauf vor, unsere Kunden bei Neuheiten perfekt beraten zu können.» Im Frühling findet auch der alljährliche Apéro statt, bei dem die neuen Autos bei Drinks und Leckereien vom Grill vorgestellt werden.

Im März und April folgt jeweils die Welle der Reifenwechsel. Zudem wollen viele ihr Auto wieder einmal richtig sauber kriegen. Daher wird auch der «Auto-Frühlingsputz» öfter gebucht. «Die strengsten Monate halten sich eigentlich ab Herbst bis hin zum späten Frühling», sagt Fejös. Frühlingschecks, Service und Radwechsel seien die drei meistgeforderten Dienstleistungen. Die neuen Modelle spielen selbstredend eine grosse Rolle in dieser Branche. Beliebt seien die VW-CaliforniaReisemobile, die oft im Frühjahr angeschafft werden. Wenn es heiss wird, wie das im letzten Sommer der Fall war, sei der Klima-Service beliebt. Hoffentlich benötigen diesen Service auch in diesem Jahr wieder viele Kunden.

Die Fische in Schinznach-Dorf geniessen wieder die Sonne in den Aussenteichen der «KOI-Breeder»-Anlage.

Die Fische in Schinznach-Dorf geniessen wieder die Sonne in den Aussenteichen der «KOI-Breeder»-Anlage.

Ein exklusives Sommerbad

Fische in allen Farben und Grössen finden sich bei «Koi-Breeder». Tausende ganz spezielle Exemplare können hier für die Eigenhaltung gekauft werden. Auf einer Fläche von über 5000 Quadratmetern tummeln sich Kois, Störe und gewöhnliche Teichfische. Die kleinen Fische, bis drei Meter grossen Störe, werden in unterschiedlichen Bereichen gezüchtet. Von kleineren Boxen über Aquarien bis hin zu grösseren Outdoor-Teichen. Die Anlage in Schinznach-Dorf wirkt einladend. Vor allem der Aussenbereich ist gepflegt und bietet den Fischen grossen Komfort. Auch die Showräume sind einen Besuch wert.

Das Unternehmen ist im Bereich der Teichtechnik und Koihaltung schweizweit führend. Um 1 000 000 Liter Wasservolumen zu handhaben, bedarf es guter Planung und kompetenter Arbeitskräfte. Roger Wüst, Geschäftsführer des Unternehmens, weiss um die Wichtigkeit des Frühlings. «Im April, Mai und Juni läuft bei uns am meisten. Zu dieser Jahreszeit werden die Teiche für die neue Saison vorbereitet», sagt Wüst. Die Showteiche im Inneren des Komplexes sind hingegen das ganze Jahr in Betrieb. Um die Kunden auf den kommenden Frühling einzustellen, verschickt man im Winter jeweils den neuen Produktkatalog. Die 20 Mitarbeiter werden in den Frühlingsmonaten zusätzlich verstärkt. «Unser Verkaufsteam wird für die Hochsaison aufgestockt, damit Kunden im Laden und am Telefon ohne Wartezeiten bedient werden», sagt Wüst.

Die Koi-Züchter aus Schinznach-Dorf scheinen für den Frühling also bereit zu sein. Mit rund 2500 Kois und zahlreichen anderen Fischarten haben sie genügend Angebote für die ganze Saison. «Da ist für jeden Geschmack und jedes Budget etwas zu finden.»

Geschäftsführer Roland Hunziker und das Team von «No Limit» machen die Zweiräder frühlingstauglich.

Geschäftsführer Roland Hunziker und das Team von «No Limit» machen die Zweiräder frühlingstauglich.

Die warmen Tage sind der Antrieb

Die Schneesport-Utensilien sind weggeräumt, die neuen Bikes für den Frühling bereitgestellt. Der Sporthändler «No Limit» in Brugg, der vor allem für seine Bikes bekannt ist, bereitet sich schon länger intensiv auf die Frühlingstage vor. «Wir sind komplett ausgelastet in der Werkstatt», sagt Inhaber Roland Hunziker. Im Geschäft laufe nun Hochsaison. Das freut ihn und er ist sich bewusst: «Wir sind auf den Frühling angewiesen.»

Neben der Umstellung von Winter- auf Sommerausrüstung in der Verkaufsstelle bieten Hunziker und seine fünf Mitarbeiter auch diverse Tests und Kurse an. Noch vor dem Frühling kann man beim «Early Bird» unzählige Bikes ausprobieren. Beliebt seien seit Jahren vor allem die E-Bikes. Mitte März wurden zudem die Neuheiten im Laden an drei Tagen präsentiert. Danach folgte der «Sennhütten Super Fully Test». Dort konnten die neusten E-Bikes und Mountainbikes ausgefahren und ausprobiert werden.

Das Geschäft hat auch für die Kinder einiges zu bieten. Zwischen April und Juni können sie sich ganz einfach für einen Freestyle-Kurs anmelden. «Wir hatten in den letzten Jahren auch immer wieder interessierte Mädchen, die einen Kurs besuchten», freut sich Hunziker. Das Fahrradfahren sei «State of the Art geworden.» Viele haben mehr als nur ein Fahrrad und kommen oft erst im Frühling zum
Bikehändler. «Die strengsten Monate haben wir von März bis September. «Es wäre aber besser, wenn die Leute bereits im Winter für einen Service vorbeikommen würden», sagt Hunziker und lacht. Zurzeit sei es nämlich am strengsten.

Ihr Angebot promoten sie unter anderem auf den sozialen Medien – auch die Bikeferien in Elba. Diese finden seit 28 Jahren statt. «Es kommen jährlich etwa 50 Leute. Das ist extrem wichtig für die Kundenbindung und macht jedes Mal grosse Freude.»