Brugg-Windisch

Betreiber des Campussaals wollen einen Mehrwert für die Gemeinden generieren

Campussaal-Betreiber Armin Baumann und Betriebsleiterin Kathrin Kalt freuen sich auf ihre neue Aufgabe.

Campussaal-Betreiber Armin Baumann und Betriebsleiterin Kathrin Kalt freuen sich auf ihre neue Aufgabe.

Armin Baumann und Kathrin Kalt haben die Aufgabe übernommen, den Campussaal im Campus Brugg-Windisch zu füllen. Dabei soll die Bevölkerung eingebunden werden.

Entspannt sitzen Armin Baumann und Kathrin Kalt im 14. Stock eines Badener Hochhauses. Dabei haben beide Anfang Oktober eine Aufgabe in Angriff genommen, die es in sich hat: Sie werden den Campussaal – Herzstück des Campus Brugg-Windisch – so positionieren müssen, dass er ab Oktober 2013 ebenso regionale wie überregionale Kunden anspricht.

Das von Baumann geleitete Beratungsunternehmen ABA Management GmbH aus Remigen wurde im September 2012 von der Campussaal Betriebs AG zum Campussaal-Betreiber erkoren. Als operative Betriebsleiterin holte Baumann Kathrin Kalt aus Spreitenbach ins Boot (siehe Box). Baumann, der KMU-erfahrene Betreiber aus der Region, freut sich, dass er mit dem «Campussaal etwas von Grund auf aufbauen kann».

Armin Baumann und Kathrin Kalt vom Campussaal Brugg im Interview

Armin Baumann und Kathrin Kalt vom Campussaal Brugg im Interview

Das Ziel ist klar: «Wir wollen die Bevölkerung einbinden.» Baumann kennt Brugg gut, hat er dort doch – «zwar ist es lange her» – an der Fachhochschule studiert. Umso grösser ist die Neugier auf die neue Aufgabe. Den Standort Brugg-Windisch betrachten Baumann wie Kalt – auch wegen der Bahnhofsnähe und der öV-Anbindung – «als Glücksfall».

Keine Konkurrenz zum Trafo

Das allein reicht aber nicht, um den multifunktionalen Campussaal zu füllen. Es müssen gezielt Kunden der Deutschschweiz aus den Bereichen Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft angesprochen werden. «Wir wollen aber auch Anlässe für Behörden und Vereine anbieten», sagen Baumann und Kalt. «Der Saal», ergänzt Baumann, «wird einen Mehrwert für die Stadt Brugg und die Gemeinde Windisch, aber auch für die Region generieren.»

Sieht sich der Campussaal als Konkurrent zu den Kongresshaus-Schwergewichten in Zürich oder Basel? «Nein. Wir orientieren uns am Trafo Baden, dem Kultur- und Kongresshaus in Aarau und der Umweltarena Spreitenbach.» Baumann ist überzeugt, «dass es neben dem Trafo einen Campussaal gut vertragen kann. Dieser sieht sich als Ergänzung zum Trafo». Um nahe am Geschehen zu sein, wird die Campussaal-Betreiberin ABA Management GmbH nun ein Büro vor Ort betreiben. Zu ihren anstehenden Aufgaben gehört vieles: Etwa Absprachen mit den Behörden und «viele Gespräche».

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