«Das hat es in den letzten neun Jahren noch nie gegeben – nicht einmal bei der Grossproduktion ‹Julius Caesar› mit 16 000 Besuchern», betont Rico Spring: «Einen Monat vor der Premiere hatten wir bloss noch einige 100 Plätze frei. Das ist sensationell.»

Bei jeder Generation beliebt

Schon als bekannt wurde, dass im Park von Königsfelden «Hinter den 7 Gleisen» gespielt wird, war die Nachfrage gross.

Dass sie mittlerweile einem Sturm gleicht, erklärt Regisseur Peter E. Wüthrich so: «Der Erfolg dürfte darauf zurückzuführen sein, dass Kurt Frühs Spielfilm ‹Hinter den 7 Gleisen› sehr bekannt ist.» Tatsächlich erfreut sich das Kleinbürgerdrama aus dem Jahr 1959 bei Jung und Alt unverminderter Beliebtheit.

Der Film erzählt von drei älteren Clochards (Zarli Carigiet, Ruedi Walter, Max Haufler), die einer jungen Mutter im Schuppen am Bahnhof hinter den 7 Gleisen zu helfen versuchen.

Die Bühnenversion für Königsfelden inszeniert nun Frühs Tochter Katja (TV-Soap «Lüthi und Blanc»). Überdies ist «Hinter den 7 Gleisen» erstmals im Kanton Aargau zu sehen.

Aber: Was tun, wenn Anfragen da, jedoch fast keine Plätze mehr vorhanden sind? «Zusatzvorstellungen kamen wegen Terminkollisionen nicht in Frage», betont Spring, «aber glücklicherweise bescherte uns eine Bühnenbaufirma die Lösung.»

Die Zuschauertribüne wird erhöht und um zwei weitere Sitzreihen erweitert. Somit können über 1000 Sitzplätze mehr angeboten werden. (EF.)

«Hinter den 7 Gleisen» wird vom 26. Juli
bis 30. August, 20.15 Uhr, im Park von Königsfelden gespielt. Weitere Informationen:
www.freilicht-spektakel.ch