«Der liebe Gott muss ein Brugger sein», schrieb jemand vor dem Start des Brugger Stadtfests auf Social Media. Tatsächlich: Am ersten Festwochenende wurden die Besucherinnen und Besucher mit schönstem Spätsommerwetter verwöhnt. Jetzt, kurz vor dem zweiten Festwochenende kann man sagen: Der liebe Gott ist ein Brugger. Die Beizli-Betreiber und das OK dürfen sich auf schönes Wetter und damit hoffentlich auch auf viele Besucher freuen. Erneut sieht es nämlich nach bester Wetterlage aus, wie Peter Wick, Meteorologe und CEO von MeteoNews AG, im Kurzinterview sagt.

Wie sieht die Prognose für Freitag, Samstag und Sonntag aus?

Peter Wick: Das sieht insgesamt wieder sehr gut aus! Am Freitagvormittag und Samstagmorgen hat es noch etwas Nebel oder Hochnebel, sonst aber ist es recht sonnig und nach den heutigen Unterlagen trocken. Erst am Sonntagnachmittag erwarten wir ansteigendes Gewitterrisiko. Die Temperaturen verharren auf sommerlichem Niveau und erreichen am Freitag 26 bis 27, am Samstag 28 bis 29 und am Sonntag 25 bis 27 Grad. Auch die Nächte bleiben sehr lau.

Was heisst das genau?

Die Nächte bleiben kuschelig lau – sprich es bleibt bis Mitternacht mit rund 18 Grad mild. Die Nachtschwärmer, die noch länger ausharren, sollten sicherheitshalber aber ein Jäggli mitnehmen – falls sie dann überhaupt noch etwas spüren.

Gemäss jetzigen Erkenntnissen könnte es ab Sonntagmittag gewittern und regnen.

Ja, es ist die grösste Unsicherheit, wann genau die Gewitter aufziehen. Mit Pech könnte es in der zweiten Nachthälfte auf Sonntag oder am frühen Sonntagmorgen einen ersten Gutsch Regen geben. Aber das betrifft dann wohl die wenigsten, und diejenigen, die es betrifft, hätten eine Dusche wohl nötig. Danach denke ich, dass es bis Mitte Sonntagnachmittag noch eher trocken bleibt. Details zu nennen wäre aber verwegen. Auf jeden Fall kann man sagen, dass das Regenrisiko im Laufe des Sonntags je länge, je mehr ansteigt.