Raser
Besoffener Mann rast in geklautem Auto und ohne Billett über die Autobahn

In der Nacht auf Dienstag zog die Kantonspolizei Aargau einen Automobilisten aus dem Verkehr, der viel zu schnell, alkoholisiert und trotz Führerausweisentzug unterwegs war. Zudem hatte er das Auto seiner Frau entwendet.

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Betrunken, zu schnell, ohne Ausweis, in einem geklauten Auto - viel mehr geht gar nicht (Symbolbild)

Betrunken, zu schnell, ohne Ausweis, in einem geklauten Auto - viel mehr geht gar nicht (Symbolbild)

Keystone

Dieser junge Mann hat es faustdick hinter den Ohren: In der Nacht auf Dienstag fährt er mit 140 Stundenkilometern auf der Autobahn A1 in Richtung Zürich. Erlaubt sind auf diesem Abschnitt aber gerade einmal 100 km/h. Bei Mülligen stoppt ihn eine zivile Polizeipatrouille.

Bei der darauffolgenden Kontrolle zeigt sich, dass der Kosovare reichlich gebechert hat: Ein Atemlufttest ergibt 1,5 Promille. Weil er sich nicht ausweisen kann und die Ordnungskräfte den Angaben des Mannes nicht glauben, nehmen sie ihn zur Identifikation mit auf den Polizeistützpunkt und überprüfen seine Fingearbdrücke.

Er gab sich als ein Bruder aus

Dabei stellen die Beamten fest, dass der Mann bei der ersten Befragung nicht die Wahrheit sagte. Der in Wirklichkeit 27-jährige Kosovare hatte sich zuvor als seinen 24-jährigen Bruder ausgegeben - offenbar, weil er sein Billett schon längst abgeben musste.

Als das ganze Lügengebilde einzustürzen droht, räumt der Verkehrssünder auch noch ein, dass er das Auto, einen schwarzen Opel Omega, seiner Frau geklaut hat. Der Mann wird nun verzeigt und muss nun mit einer saftigen Strafe rechnen. Sein Wagen - oder besser gesagt: der seiner Frau - wurde vorläufig sichergestellt. (bau)

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