Windisch

Beschwerde ans Verwaltungsgericht soll den Zebrastreifen retten

Die Fussgänger müssten ohne Zebrastreifen Umwege mit einem Zeitverlust von bis zu drei Minuten in Kauf nehmen, so die Beschwerdeführer.

Die Fussgänger müssten ohne Zebrastreifen Umwege mit einem Zeitverlust von bis zu drei Minuten in Kauf nehmen, so die Beschwerdeführer.

Das Aargauer Verwaltungsgericht muss sich mit der vom Kanton geplanten Aufhebung eines Fussgängerstreifens in Windisch beschäftigen. Der gemeinnützige Verein Fussverkehr Schweiz und die SP Brugg-Windisch wehren sich mit einer Beschwerde gegen die Pläne des Kantons.

Bei einer Aufhebung des Zebrastreifens am Bachthalenkreisel würde der Fussweg unterbrochen, der den Campus der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) mit dem Sportausbildungszentrum Mülimatt verbinde. Das teilten der Verein Fussverkehr Schweiz und die SP Brugg-Windisch am Montag mit.

Die Fussgänger müssten Umwege mit einem Zeitverlust von bis zu drei Minuten in Kauf nehmen. Auch der kürzeste Fussweg vom Bahnhof Brugg zur Klinik Königsfelden verlängerte sich empfindlich.

Eine ersatzlose Streichung dieser Verbindung stehe im Widerspruch zum Bundesgesetz über Fuss- und Wanderwege (FWG). Dieses verlange bei der Aufhebung von Wegen einen genügenden Ersatz. Für seinen Entscheid habe der Kanton jedoch keine genügenden verkehrstechnischen Grundlagen erarbeitet.

Als Grund für die geplante Aufhebung des Fussgängerstreifens gibt der Kanton Aargau an, die querenden Fussgänger würden am Kreisel zu Stausituationen führen.

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