Bözberg

Bellende Nachbarshunde: Genervte sollen vor Anzeige das Gespräch suchen

Bellende Hunde lassen die Nachbarn nachts nicht schlafen (Symbolbild)

Bellende Hunde lassen die Nachbarn nachts nicht schlafen (Symbolbild)

Die Gemeinde Bözberg bittet die Bevölkerung bei Belästigungen durch dauerhaft bellende Hunde, das Gespräch mit den Nachbarn zu suchen. Wenn es ganz schlimm wird, kann es eine Anzeige geben.

Kläffende Hunde können Besucher, Nachbarn oder Passanten nicht nur in Angst und Schrecken versetzen. Ständiges Hundegebell in der Nachbarschaft stört offenbar auch immer wieder Anwohner in grösseren und kleineren Gemeinden im Bezirk Brugg.

Jüngstes Beispiel stammt aus Bözberg: Bei der Gemeinde seien wiederholt Beschwerden eingetroffen, dass Hunde durch ständiges Bellen Nachbarn und Umgebung belästigen, heisst es im neusten Mitteilungsblatt.

Ruhestörung sei – im Gegensatz zu einer weitverbreiteten Meinung – tagsüber ebenso wenig erlaubt wie nachts. «Bürgerinnen und Bürger sind dazu verpflichtet, ungeachtet der Tageszeit jeden unnötigen Lärm zu vermeiden», schreibt die Gemeinde Bözberg.

Der Besitzer eines Hundes hat alle Vorkehrungen zu treffen, damit der Vierbeiner die Ruhe nicht durch Bellen oder Heulen stört. So sieht es der Gesetzgeber vor. Hunde, die oft bellen, sollten nie zusätzlich dazu stimuliert werden.

Die Gemeinde Bözberg erinnert daran, dass dauerhaftes Bellen des Tieres im schlimmsten Fall zu einer Anzeige führen kann. Die Hundehalter werden gebeten, das Bellen ihrer Hunde – soweit dies möglich ist – zu vermeiden.

Gleichzeitig weist die Gemeinde darauf hin, dass gelegentliches Hundegebell durchaus tolerierbar ist. Sollte sich dadurch dennoch jemand belästigt fühlen, sei als erste Massnahme das Gespräch mit dem Halter des Hundes zu suchen.

Selten Polizeieinsätze

Nur selten gehen bei der Regionalpolizei (Repol) Brugg Meldungen wegen lästigem Hundegebells ein. Bei wiederholten Beanstandungen spricht die Repol mit den Hundebesitzern oder Hundebesitzerinnen. «Diese Gespräche nützen. In der Regel gehen dann keine Reklamationen mehr ein», sagt Repol-Chef Heiner Hossli.

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