Region Brugg

Beim «Guerilla Knitting» erhalten auch Bäume ein Wollkleid

Nicht nur Menschen tragen Wollpullis. Das beweist die neuste «Guerilla Knitting»-Aktion in der Region Brugg. Dabei werden Bäume, Strassenlaternen, Wasserhähne und auch Abschrankungen im Schutz der Nacht mit farbiger Wolle umstrickt.

Immer wieder bleiben Leute vor einem Baum oder einer Strassenlaterne stehen. Eingewickelt in ein warmes Wollkleid werden gewöhnliche Dinge zum Blickfang. «Guerilla Knitting» nennt sich das Phänomen, das in letzter Zeit in der Umgebung anzutreffen ist: Ob in Brugg, Turgi, Windisch oder Ehrendingen.

Doch welchen Zweck haben die bunten Kunstwerke? Einerseits sollen sie Freude bereiten oder besonders hässliche Orte verschönern. Andererseits können sie auch eine politische Botschaft haben. Das Besondere ist: Sie werden immer im Schutz der Nacht geschaffen. Von wem die Strickereien aus der Umgebung stammen und warum sie gemacht wurden, ist unbekannt.

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