Birrfeld

Beim Birrfeld, da zieht es Gross und Klein ins Cockpit hinein

Wahnsinn, all diese Schalter und Knöpfe: Die beiden Buben sind fasziniert von der Technik. ihk

Wahnsinn, all diese Schalter und Knöpfe: Die beiden Buben sind fasziniert von der Technik. ihk

Zahlreiche Menschen haben den Tag der offenen Tür auf dem Flugplatz genutzt, um sich ein Bild von der Fliegerschule, deren Angeboten sowie den Flugzeugen zu machen.

Beste Sicht, blauer Himmel: Anlässlich des 75-Jahr-Jubiläums der Fliegerschule Birrfeld herrscht ideales Flugwetter. Die Zaungäste verfolgen Starts und Landungen verschiedener Motorflugzeuge.

75 Jahre Flugschule Birrfeld: Sie waren die Piloten der ersten Stunde.

75 Jahre Flugschule Birrfeld: Sie waren die Piloten der ersten Stunde.

Kinder spielen barfuss im Sand, vergnügen sich auf den Karussells oder wagen einen Kamelritt. Auf dem langgezogenen Rundgang, der vom Parkplatz unterhalb des Spielplatzes beginnt und am Restaurant vorbei zu den Hangars führt, sind etliche Posten, um innezuhalten und zu staunen. Fachleute, Piloten verschiedener Fluggruppen oder Techniker geben dem interessierten Publikum Auskunft.

Anmeldeformulare für Rundflüge liegen bereit. Manch einer nutzt die Gunst der Stunde und setzt sich ins Cockpit. Andere Schaulustige scharen sich um das Segelflugzeug und beginnen zu fachsimpeln.

Unzählige Stunden in der Luft

Karl Schaffner und Fredi Aegerter sitzen auf ihren Klappstühlen im Schatten, vor ihnen sind die Oldtimer-Flugzeuge ausgestellt. Die beiden gehören seit vielen Jahren der «Oldtimerfluggruppe Veterano» Birrfeld an. «Veterano, das ist ein spanischer Brandy», sagt Fredi Aegerter.

Sie beobachten das Geschehen um sich herum und lächeln. Vor vielen Jahren haben sie das Pilotenbrevet gemacht, seither unzählige Stunden in ihren Motorflugzeugen verbracht.

Ein Flug mit Heinz Wyss, stellvertretender Leiter der Flugschule Birrfeld.

Ein Flug mit Heinz Wyss, stellvertretender Leiter der Flugschule Birrfeld.

Das «Flugvirus» hat sie beide bereits als Buben erfasst, als sie in ihrer Freizeit die Flugzeuge beobachteten. «Diese Freiheit, das Bewegen in der Luft, das ist fantastisch», sagt Karl Schaffner.

Fredi Aegerter flog bis vor zwei Jahren noch selbst Maschinen wie Piper oder Minicap. Er steht auf und schreitet zur leuchtend gelben «Bücker Jungmann», Baujahr 1939. «Das ist eine echte Rarität», sagt er.

«Mit diesem Flugzeug wurden früher Militärpiloten geschult.» Das Fliegen mit dem Heckrad erfordere viel Fingerspitzengefühl, da bei der Landung Hauptfahrwerk und Heckrad zusammen aufsetzen müssten.

Begehrte «Antonov An-2 Rusalka»

Auch die rote «Antonov An-2 Rusalka» ist an diesem Tag der offenen Tür begehrt. Fotos werden mit der Antonov als Sujet gemacht, Kinder mit ihren Eltern und Grosseltern steigen über die schmale Einstiegsleiter in das Flugzeug.

Die Kinder zieht es ins Cockpit: «Wahnsinn, dass sich die Piloten mit all diesen Knöpfen auskennen», sagt ein Bub zu seinem Grossvater. Vorbei an den Hangars, wo die Flugzeuge parkiert sind, steht am Ende des Rundgangs der TCS-Rettungshelikopter: Auch hier muss man Schlange stehen, ehe ein Blick ins Innere möglich ist.

Umfrage: Was verbindet Sie mit dem Flugplatz Birrfeld? Was fasziniert Sie an der Fliegerei?  

«Die Nähe zum Flugplatz und die Verwandtschaft, in der es einige Piloten gab. Vor 40 Jahren hat mich mein Onkel gefragt, ob ich mal eben zum Zmörgele nach Bern-Belp fliegen wolle, das war ein Erlebnis. Mich fasziniert die heutige moderne Aerodynamik, die Technik der Fliegerei.»

Arnold Hächler, Lenzburg

«Die Nähe zum Flugplatz und die Verwandtschaft, in der es einige Piloten gab. Vor 40 Jahren hat mich mein Onkel gefragt, ob ich mal eben zum Zmörgele nach Bern-Belp fliegen wolle, das war ein Erlebnis. Mich fasziniert die heutige moderne Aerodynamik, die Technik der Fliegerei.»

«Ich wohne in der Umgebung und heute kann ich mal näher an die Flugzeuge kommen. Man darf auch ins Flugzeug rein, das ist alles sehr interessant. Die Faszination des Fliegens? Ich würde sagen, das Fernweh ist immer da.»

Kathrin Buis, Niederlenz

«Ich wohne in der Umgebung und heute kann ich mal näher an die Flugzeuge kommen. Man darf auch ins Flugzeug rein, das ist alles sehr interessant. Die Faszination des Fliegens? Ich würde sagen, das Fernweh ist immer da.»

«Ich war schon als Kind oft auf dem Flugplatz anzutreffen. 1976 absolvierte ich die Fliegerschule und flog mit einer Cessna 150. Ich steuerte aber auch Motorflugzeuge wie die Piper oder Minicap. Wenn man über die Landschaft fliegt, die man kennt, ist es interessanter.»

Fredi Aegerter, Dällikon

«Ich war schon als Kind oft auf dem Flugplatz anzutreffen. 1976 absolvierte ich die Fliegerschule und flog mit einer Cessna 150. Ich steuerte aber auch Motorflugzeuge wie die Piper oder Minicap. Wenn man über die Landschaft fliegt, die man kennt, ist es interessanter.»

«Ich bin aus der Umgebung und staune immer wieder, dass so ein bisschen Blech fliegen kann. Das ist einfach wahnsinnig. Die Leute, die uns auf dem Rundgang informiert haben, sind alle sehr nett.»

Vreni Ramel, Niederlenz

«Ich bin aus der Umgebung und staune immer wieder, dass so ein bisschen Blech fliegen kann. Das ist einfach wahnsinnig. Die Leute, die uns auf dem Rundgang informiert haben, sind alle sehr nett.»

«Ich habe schon als Kind den Flugzeugen zugeschaut. Einmal fragte mich einer, ob ich mitfliegen wolle. Von da an hat mich das Flugvirus gepackt. 1984 machte ich das Pilotenbrevet. Seit 25 Jahren besitze ich privat ein Flugzeug. Diese Freiheit, das Bewegen in der Luft, es ist einfach fantastisch.»

Karl Schaffner, Brunegg

«Ich habe schon als Kind den Flugzeugen zugeschaut. Einmal fragte mich einer, ob ich mitfliegen wolle. Von da an hat mich das Flugvirus gepackt. 1984 machte ich das Pilotenbrevet. Seit 25 Jahren besitze ich privat ein Flugzeug. Diese Freiheit, das Bewegen in der Luft, es ist einfach fantastisch.»

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