Windisch
Bei Windischer Strassenbeleuchtung entscheidet das Stimmvolk

Jetzt steht es definitiv fest: Das Windischer Stimmvolk kann über die Reduktion der Strassenbeleuchtung entscheiden. Das Referendum ist mit 468 gültigen Unterschriften zustande gekommen.

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Umgesetzt wird ein Konzept zur Nachtabschaltung der Strassenbeleuchtung.

Umgesetzt wird ein Konzept zur Nachtabschaltung der Strassenbeleuchtung.

Sandra Ardizzone

Benötigt wurden 425 Unterschriften. Der Urnengang findet am 28. Februar 2016 statt.

Rückblick: Für eine Reduktion der Windischer Strassenbeleuchtung setzten sich Martin Schibli und Ursula Fehlmann, beide EVP, ein. Ihre Motion sorgte für eine angeregte Diskussion im Einwohnerrat Ende Oktober. Ganz knapp mit 18 zu 17 Stimmen angenommen wurde der Antrag, es sei ein Konzept zur minimalen Nachtabschaltung der Strassenbeleuchtung von 1 bis 5 Uhr auszuarbeiten. Abgelehnt – ebenfalls knapp mit nur 16 zu 18 Stimmen – wurde dagegen der Antrag von Philipp Ammon, SVP. Dieser sprach sich für eine Volksabstimmung aus, um wirklich Klarheit zu erhalten.

Der Gemeinderat seinerseits wollte von Anfang an aus Sicherheitsgründen auf eine Ausschaltung der Strassenbeleuchtung verzichten und weiter auf die bisherige Strategie setzen: LED-Technologie und Sparschaltung.

SVP-Mitglied Ammon kündigte bereits im Anschluss an die Einwohnerratssitzung an, das Referendum zu ergreifen. Letzte Woche konnte er zusammen mit zwei Parteikollegen die Unterschriften beim Gemeindehaus dem Gemeindeschreiber übergeben. Ammon freute sich darüber, dass sein Unterfangen über die Parteigrenzen hinweg auf offene Ohren stiess. (mhu)

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