Remigen
Bei Trockenheit ist die Wasserversorgung am Anschlag

Die Wasserversorgung soll langfristig gedeckt und sichergestellt werden können – auch in lang anhaltenden Trockenperioden.

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Der Gemeinderat weist in seinen Ausführungen darauf hin, dass mit den langen Trockenperioden 2015 und 2017 der Grundwasserspiegel im Gebiet Aleried sowie die Quelle Choleren derart zurückgegangen sind, dass eine Versorgung aus der eigenen Wassergewinnung «praktisch nicht mehr möglich war». (Symbolbild)

Der Gemeinderat weist in seinen Ausführungen darauf hin, dass mit den langen Trockenperioden 2015 und 2017 der Grundwasserspiegel im Gebiet Aleried sowie die Quelle Choleren derart zurückgegangen sind, dass eine Versorgung aus der eigenen Wassergewinnung «praktisch nicht mehr möglich war». (Symbolbild)

An der Gemeindeversammlung in Remigen steht ein Kredit von 109 000 Franken zur Diskussion für die Umnutzung des Quellwasserpumpwerks Wisgen. Der Gemeinderat weist in seinen Ausführungen darauf hin, dass mit den langen Trockenperioden 2015 und 2017 der Grundwasserspiegel im Gebiet Aleried sowie die Quelle Choleren derart zurückgegangen sind, dass eine Versorgung aus der eigenen Wassergewinnung «praktisch nicht mehr möglich war». Es musste Wasser ab der Wasserversorgung Brugg bezogen werden.

Um die Betriebs- und Versorgungssicherheit zu verbessern, ist mit dem Budget 2018 ein Projektierungskredit eingeholt worden zur Prüfung eines Wasserverbunds mit der Nachbargemeinde Riniken. Überdies wurde das Ingenieurbüro Waldburger beauftragt, eine mögliche Optimierung der Wasserspeicherung abzuklären und es wurde ein Kostenvoranschlag eingeholt für die Umnutzung des Quellwasserpumpwerks Wisgen. Denn auch bei trockener Witterung und tiefen Grundwasserständen, lautet das Ziel, soll die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser garantiert und die Bewässerung in der Landwirtschaft ermöglicht werden.

In Remigen wird das Wasser hauptsächlich im Reservoir Bützberg gespeichert – in zwei Kammern mit einem Volumen von total 700 Kubikmetern. Gleichzeitig dient der Sammelbehälter des Quellwasserpumpwerks Wisgen – mit einem Volumen von 400 Kubikmetern – der Speicherung des Quellwassers. Bezogen wird das Wasser aus dem Quellvorkommen Choleren. Neu soll, führt der Gemeinderat aus, «auch die Speicherung von Fremdwasser im Sammelbehälter des Quellwasserpumpwerks Wisgen möglich sein. Um dies zu erreichen, ist eine Anpassung im Steuerungs- und Pumpensystem notwendig.»

Weiter entscheiden die Stimmberechtigten am Donnerstag, 7. Juni, über die Rechnung 2017, zwei Kreditabrechnungen, das Kinderbetreuungs- und Elternbeitragsreglement, den Beitritt zur Spitex Region Brugg AG sowie einen Projektierungskredit von insgesamt 93 000 Franken für die Sanierung der Rinikerstrasse, Abschnitt Stig.

Die Erneuerung sei dringend angezeigt, stellt der Gemeinderat fest. Einerseits sei der Belag mangelhaft, wodurch ein Verschleiss am Unterbau respektive an den Werkleitungen entstehe. Andererseits sei die Strasse zum Kreuzen von grösseren Fahrzeugen zu schmal. Dies wiederum gefährde Velofahrer sowie Fussgänger. Verläuft alles nach Plan, werden die Bauarbeiten im Jahr 2019 ausgeführt. (mhu)

Gemeindeversammlung Einwohner Donnerstag, 7. Juni, 20 Uhr, Turnhalle; Ortsbürger Freitag, 15. Juni, 20 Uhr, Waldhütte.