Brugg

Bei Stadioneingang macht der Stadtrat vorwärts

Das Stadion Au in Brugg verfügt über einen Naturrasenplatz sowie über eine blaue Laufbahn. Es fasst 3300 Personen.

Das Stadion Au in Brugg verfügt über einen Naturrasenplatz sowie über eine blaue Laufbahn. Es fasst 3300 Personen.

Der Stadtrat beantwortet die Interpellation von SVP-Einwohnerrat Miro Barp.

Für einen zweckmässig und ansprechend gestalteten Eingangsbereich im Stadion Au setzt sich der Brugger SVP-Einwohnerrat Miro Barp ein. 2018 reichte er eine Motion ein, die vom Stadtrat entgegengenommen wurde.

Allerdings, stellt Barp fest, sei der Schandfleck bisher nicht verschwunden. Mit einer Interpellation erkundigte er sich diesen Sommer deshalb danach, welche Priorität der Stadtrat dem Projekt einräumt, welches die Gründe sind für die Verzögerung, bis wann mit einem Realisierungsplan gerechnet und die Brugger Vereine in einem angemessenen Umfeld Sport treiben können.

Bezeichnung Schandfleck geht dem Stadtrat zu weit

Der Stadtrat sieht einen Handlungsbedarf, heisst es in der jetzt vorliegenden Antwort, mag aber nicht von einem Schandfleck reden. Das gehe «entschieden zu weit». Mit der Aufnahme eines Betrags ins Budget 2020 sei umgehend reagiert worden, um mit planerischen Abklärungen starten zu können, hält die Behörde fest. Im vergangenen Dezember wurde der Auftrag an das Brugger Architekturbüro Architheke AG erteilt und es fand eine Sitzung statt mit Vertretern von Fussballclub Brugg (FCB) und Laufsportgruppe (LSG).

Zuerst gingen die Beteiligten davon aus, dass die frühere, bereits 2010 ausgearbeitete Projektstudie weiterhin als Grundlage dienen kann. Diese sah eine Aufstockung des FCB-Klubhauses vor, einen Pavillon sowie einen überdachten Eingangsbereich. Bei der Sitzung im Februar dieses Jahres, so der Stadtrat, seien von FCB und LSG jedoch neue Grundsatzüberlegungen ins Spiel gebracht worden, die ein grösseres Projektvolumen und höhere Kosten zur Folge hätten.

Beschlossen wurde vor diesem Hintergrund, bei allen Vereinen und Nutzern zunächst eine Umfrage zu lancieren, um die genauen Bedürfnisse zu klären. Ein Punkt, der ebenfalls zu Verzögerungen beigetragen hat, ist gemäss Behörde der Corona-Lockdown, der «zeitweise für die Verwaltung zu erschwerten Bedingungen für die Projektbearbeitung geführt hat».

Mit den Beteiligten, lautet die Absicht, soll noch in diesem Jahr die Überprüfung und Definition des Raumprogramms und Baukonzepts erfolgen. Auch sei die Finanzierungsstrategie festzulegen. Nach der Verabschiedung der Grundlagen kann die Projektierung fortgeführt und ein Baukredit – voraussichtlich Ende 2021 – beantragt werde.

Bis Ende 2022 könnte die Realisierung erfolgen

Kurz: «Der Stadtrat engagiert sich stark dafür, ein zweckmässiges und ansprechendes Projekt für die Neugestaltung des Eingangsbereichs des Stadions zügig zu prüfen und vorwärtszubringen. Wenn alle Parameter stimmen, kann die Realisierung bis Ende 2022 in Aussicht gestellt werden», heisst es in der Beantwortung.

Und: «Wenn Projektgrundlagen klar sind, Finanzierungsbeschlüsse zügig getroffen werden und Fachpersonen involviert sind, können Projekte in einer nützlichen Frist realisiert werden.»

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