Brugg-Windisch
Bei Party in die Tiefe gestürzt: So kam es zum tödlichen Unfall auf dem Campus-Areal

Im letzten Sommer verstarb ein Student nach einem Treppensturz an der Fachhochschule. Nun gibt die Staatsanwaltschaft die Details dazu bekannt.

Claudia Meier
Merken
Drucken
Teilen
Der Unfall ereignete sich im Treppenhaus auf der Rückseite im Gebäude 4 auf dem Areal der Fachhochschule Nordwestschweiz in Brugg-Windisch.

Der Unfall ereignete sich im Treppenhaus auf der Rückseite im Gebäude 4 auf dem Areal der Fachhochschule Nordwestschweiz in Brugg-Windisch.

Claudia Meier (cm)

Am 12. Juli letzten Jahres stürzte ein 23-jähriger Student bei einem Festanlass an der Fachhochschule Nordwestschweiz mehrere Meter in die Tiefe. Ein Rettungshelikopter flog den schwer verletzten Mann ins Spital. Wenige Tage nach dem Unfall ist er gestorben.

Auf Nachfrage der Aargauer Zeitung sagt Sprecherin Fiona Strebel von der Staatsanwaltschaft nun, was die Unfallabklärungen ergeben haben: «Die Untersuchung wurde rechtskräftig eingestellt.» Die Staatsanwaltschaft sei nach Abschluss der Untersuchungen zum Schluss gekommen, dass es sich um einen tragischen Unfall handelt und keinerlei Fremdverschulden vorliegt.

Das Gleichgewicht verloren

Fiona Strebel fährt fort: «Gemäss unseren Erkenntnissen wollte der Verunfallte das Treppengeländer hinunterrutschen, verlor das Gleichgewicht und stürzte infolgedessen innerhalb des Treppenhauses in die Tiefe, wodurch er sich schwerste Kopfverletzungen zuzog.» Der Unfall ereignete sich im Treppenhaus auf der Rückseite im Gebäude 4 auf dem Areal der Fachhochschule Nordwestschweiz in Brugg-Windisch.

Gebäude 4 Im Treppenhaus im Gebäude 4 auf dem Fachhochschul-Areal in Brugg-Windisch verunglückte der Student im Sommer 2017 tödlich.

Gebäude 4 Im Treppenhaus im Gebäude 4 auf dem Fachhochschul-Areal in Brugg-Windisch verunglückte der Student im Sommer 2017 tödlich.

Claudia Meier (cm)

Diese Liegenschaft grenzt an die Grube für den aktuellen Hotel-Neubau. Der erwähnte Festanlass fand im weissen Studentenbar-Container hinter dem Gebäude 4 statt. Da es in der Bar weder fliessendes Wasser noch Toilette gab, war es für Festbesucher naheliegend dafür das Gebäude 4 aufzusuchen. Die Geländer im Treppenhaus sind relativ hoch, bauliche Massnahmen nach dem tragischen Unfall somit nicht nötig.