Die neue Amtsperiode ist bereits ein paar Monate alt. Der Gemeinderat Birrhard hat sich im April – in seiner neuen Zusammensetzung – zu einer Klausur getroffen. Mit dabei waren auch die neuen Mitarbeitenden der Verwaltung, die Gemeindeschreiberin und die Finanzverwalterin. Gemeinsam habe man sich intensiv über die anstehende Amtsperiode Gedanken gemacht, heisst es in einer Mitteilung im Dorfblättli.

«Die Gegenwart, die nahe aber auch die ferne Zukunft wurden beleuchtet und diskutiert», schreibt der Gemeinderat. «Attraktives Dorf, moderates Wachstum und stabile Finanzen kristallisierten sich als Schwerpunkte heraus.» Die Qualitäten des Dorfs – mit dem Naherholungsgebiet an der Reuss, aber auch der zentralen Lage zwischen Zürich, Bern und Basel – sollten weiterentwickelt werden. Trotz moderatem Wachstum, das die finanzielle Stabilität fördere, soll der ländliche Charakter des Dorfs und die gute Wohn- und Lebensqualität gepflegt und weiterentwickelt werden.

Der Gemeinderat macht klar: «Regionale Aufgaben wollen wir unterstützen und uns auch selbstbewusst einbringen. Neben der Ausrichtung ins Eigenamt und Richtung Brugg soll auch weiterhin der Kontakt mit den anderen Nachbargemeinden, speziell mit Mellingen, gepflegt werden.» Bei all den Aufgaben und Anliegen zähle der Gemeinderat weiterhin auf eine gute und offene Zusammenarbeit mit der Verwaltung und der Bevölkerung. (az)