Klassische Musik

Beethoven in Brugg: Streichquartett bringt Wiener Klassiker ins Zimmermannhaus

Seit 2002 arbeitet das Quartett gemeinsam.

Seit 2002 arbeitet das Quartett gemeinsam.

Das Merel Quartett spielt nächsten Freitag im Brugger Zimmermannhaus. Hinter den vier Musikern liegen bereits Auftritte in der Wigmore Hall in London, der Tonhalle Zürich oder den Salzburger Festspielen.

Die «Wiener Zeitung» schrieb über die von dem «wundersam genau musizierenden und tonlich vorzüglich aufeinander eingeschworenen Ensemble». Die «Neue Zürcher Zeitung» pries das Spiel des Quartetts als «äusserst expressiv und mit feinem Gespür für Form, Klang und Rhetorik». Nun tritt ebendieses gerühmte Merel Quartett in einer Woche an der Vorstadt 19 in Brugg auf.

Die vier Musiker verfügen laut Medienmitteilung des Zimmermannhauses über ein breites Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten. Besonders wegen seines enormen stilistischen Bewusstseins und seiner Vielseitigkeit werde das Quartett geschätzt. Es biete ein umfangreiches Repertoire, das eine Spanne von drei Jahrhunderten umfasst: von Bachs «Kunst der Fuge» bis zu Werken von zeitgenössischen Komponisten wie Kurtág, Saariaho und Holliger. Mit zwei grossen Streichquartetten Ludwig van Beethovens bringen die Musiker nun den Wiener Klassiker in seinem Jubiläumsjahr nach Brugg.

Zu Gast bei wichtigen internationalen Festivals

Seine rege, europaweite Konzerttätigkeit führte das Merel Quartett in Konzertsäle wie beispielsweise die Wigmore Hall in London und die Tonhalle Zürich. Daneben waren die vier Musiker zu Gast bei wichtigen internationalen Festivals wie dem Lucerne Festival, den Salzburger Festspielen, dem Kunstfest Weimar, dem Menuhin Festival Gstaad und den Ittinger Pfingstkonzerten.

Zu den kammermusikalischen Partnern gehören Künstler wie Ruth Ziesak, Juliane Banse, Dénes Várjon oder Natalia Gutman. Regelmässige Radioübertragungen beispielsweise beim Schweizer Radio SRF haben dem Merel Quartett gemäss Mitteilung des Zimmermannhauses weitere Anerkennung eingebracht. (az)

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