Am Freitag, 5. Juli 2019, soll er gemäss Bauprogramm beginnen: der Rückbau des Realschulhauses und der Aula in Schinznach-Dorf. Im Zusammenhang mit dem Rückbau hat die Gemeinde in Zusammenarbeit mit Walker Architekten aus Brugg eine Liste der wiederverwertbaren Bauteile erstellt, ist im «Der Schinznacher» vom 23. November sowie auf der Website der Gemeinde zu lesen.

Gemäss Liste, die unter www.schinznach.ch einsehbar ist, sind diverse Bauteile für Interessierte erhältlich. Aus dem Entrée der Aula kann man beispielsweise einen Vereinskasten aus Holz übernehmen, ebenso drei Wandleuchten aus Kunststoff. Auch zwei «Lavabo und Ablage in Keramik, unbeschädigt» aus dem Aula-WC sind zur Wiederverwendung freigegeben. Sogar das Eichenparkett und das Dachstuhlgebälk der Aula sind zu haben. Daneben sind aus dem Realschulhaus Schränke und Vitrinen, zwei Röhrenradiatoren mit Lamellen und zwei Wandtafeln erhältlich. Zudem sind total zirka 750 m2 Biberschwanzziegel von den Dächern der Aula und des Realschulhauses zur Weitergabe vorgesehen.

Kostenloses Angebot

Interessierte können bis Montag, 7. Januar, Bauteile reservieren. Der Gemeinderat bittet darum, bei der Reservation neben dem Beschrieb des Bauteils zur sicheren Erkennung auch dessen Positionsnummer zu erwähnen. «Ausserdem ist der Gemeinderat interessiert, wofür die Bauteile verwendet werden», heisst es auf der Website. Anmeldungen werden per E-Mail unter gemeindekanzlei@schinznach.ch entgegengenommen. Die Vergabe erfolgt grundsätzlich nach Eingang der Anmeldungen getreu dem Motto «De Gschnäller isch de Gschwinder». Das Angebot ist kostenlos und richtet sich nicht nur an Schinznacher, sondern an alle Interessierte.

Die Demontage der wiederverwertbaren Bauteile hat gemäss Gemeinde innerhalb einer Woche, vom 8. bis 12. Juli 2019, durch die Bezüger selbst zu erfolgen, «damit das ambitiöse Bauprogramm eingehalten werden kann». Grössere Bauelemente, wie zum Beispiel der Dachstock, würden im Gesamtbauablauf koordiniert.