Birrhard
Baugeschäft braucht einen grösseren Werkhof

Die Erne AG will Aufträge im Gebiet Aargau Ost und Zürich West auch künftig vom Birrfeld aus abwickeln.

Michael Hunziker
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Die in den Bereichen Hoch- und Tiefbau tätige Bauunternehmung Erne AG plant den Ausbau des Standorts an der Langgass.

Die in den Bereichen Hoch- und Tiefbau tätige Bauunternehmung Erne AG plant den Ausbau des Standorts an der Langgass.

Michael Hunziker

Die in den Bereichen Hoch- und Tiefbau tätige Bauunternehmung Erne AG plant eine Werkhoferweiterung am Standort Birrhard. Ausgebaut werden sollen die Lagerkapazität und das Angebot für Baumaterialien und Maschinen. Vorgesehen sind ebenfalls Wartungsmöglichkeiten sowie eine Tankstelle für die über 50 Betriebsfahrzeuge.

Erstellt wurde der heute bestehende Werkhof an der Langgass vor rund 10 Jahren von der damaligen Gebr. Meier AG, die noch während den Bauarbeiten von der Erne Holding übernommen wurde. Der überregional ausgerichtete Standort, ist dem Planungsbericht zum privaten Gestaltungsplan «Werkhoferweiterung Erne AG» zu entnehmen, wurde rasch zu einer wichtigen Niederlassung des Unternehmens und ist seither gewachsen. Er beinhaltet unter anderem Lagerräume, ein Fahrzeug-Waschraum sowie Garderoben und ein Gemeinschaftsraum für die Mitarbeiter. Im höher liegenden Gebäudetrakt befinden sich die Büroarbeitsplätze. Der übrige Teil des Geländes dient als Lager und ist teilweise mit einem auf Stützen stehenden Stahldach gedeckt.

Die Entwicklung geht weiter

Vom Werkhof Birrfeld aus sollen auch in Zukunft die Aufträge im Gebiet Aargau Ost und Zürich West abgewickelt werden. Vorgesehen ist mit der Erweiterung ein lang gestreckter Lagerhallen-Neubau auf dem angrenzenden Landstück unweit der Autobahn. Dieses war ursprünglich eine Landwirtschaftsfläche und ist 2012 in die Arbeitszone eingezont werden. Das knapp 17 800 Quadratmeter grosse Areal ist mit einer Sondernutzungsplanpflicht belegt. Der Sondernutzungsplan ermöglicht gemäss Planungsbericht eine geordnete Bebauung. Die Haupterschliessung erfolgt über die Langgasse. Für den Lastwagenverkehr und – wenn immer möglich – für den motorisierten Individualverkehr ist die Zu- und Wegfahrt dorfauswärts via die Flughafenstrasse vorgesehen. Die Verkehrsberuhigungsmassnahmen im Dorfkern werden beibehalten.

Bau ist etappenweise geplant

Bis 13. September liegen die Planmappe und Akten «Werkhoferweiterung Erne AG» auf der Gemeindeverwaltung auf. Hinweise und Vorschläge zu den Entwürfen können im Mitwirkungsverfahren schriftlich beim Gemeinderat eingereicht werden. Dieser wird zu den Eingaben Stellung nehmen und die Ergebnisse in einem Bericht zusammenfassen.

Die Behörde weist darauf hin, dass es sich noch nicht um das Auflageverfahren mit Einwendungsmöglichkeiten handelt. Dieses folgt – verläuft alles reibungslos – voraussichtlich im Dezember. Der Realisierung der Werkhoferweiterung schliesslich ist abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung. Für den Bau ist deshalb, so der Planungsbericht, eine «flexible Etappierung» vorgesehen.

Informationsveranstaltung für die Bevölkerung zum privaten Gestaltungsplan «Werkhoferweiterung Erne AG» am Dienstag, 30. August, 19 Uhr, in der Turnhalle Birrhard.