Du trittst dieses Jahr bereits zum siebten Mal am Argovia-Fäscht auf. Was zieht dich immer wieder hierher?

Baschi: Es ist einfach riesig hier. Jeder Schweizer Künstler kann behaupten, dass es etwas Spezielles ist, hier zu spielen. Als ich vor 12 oder 13 Jahren zum ersten Mal hier war, war es noch gratis und hatte dreimal so viele Leute. Das erlebt man einmal und dann will man immer wieder hin.

Was macht die Stimmung am Argovia-Fäscht für dich aus?

Für den ganzen Kanton ist das hier die «Party des Jahres». Das merkt man auch, die Leute können es kaum erwarten, auf das Gelände zu kommen, alle Bands werden mit offenen Armen empfangen. Das macht einfach Laune.

Die Besucherbilder der #partyvomjahr

Das Line-up ist dieses Jahr ausschliesslich männlich besetzt. Findest du, es braucht mehr Frauen auf der Bühne?

Auf jeden Fall. Jeder hat es verdient, auf der Bühne zu stehen. Aber wir kennen ja das Problem, dass es in der Schweiz halt nicht so viele Musikerinnen gibt. Ich finde das schade, aber was will ich schlussendlich dagegen tun?

Was sind deine Pläne für diesen Sommer?

Ich habe noch einige coole Auftritte vor mir, darauf freue ich mich. Fast jedes Wochenende bin ich auf Konzerten oder Open-Airs, nächste Woche steht das «Rock the Wolves»-Festival an, übernächste Woche das Summerstage in Basel. Sonst möchte ich sicher noch ein paar Tage ans Meer und ein paar schöne Grill-Abende erleben.

Wie sieht es im Moment mit eigenen Musik-Projekten aus?

Wir arbeiten bei uns im Tonstudio und produzieren für andere Bands. Ich will aber sicher bald wieder mit eigenen Songs beginnen. Etwas Definitives kann ich dazu aber noch nicht sagen. Jetzt kommt aber zuerst mal der Sommer und dann schauen wir weiter.

Was ist deine liebste Erinnerung an das Argovia-Fäscht?

Das ist schwierig zu sagen. Ich glaube, es ist einfach das ganze Drumherum, das es besonders macht. Backstage mit den Künstlern abhängen, der Adrenalinkick auf der Bühne, die Leute spüren, Musik machen.

Kommst du nächstes Jahr wieder?

Am liebsten würde ich schon wiederkommen. Aber ich denke, nächstes Jahr darf ich den Platz für jemand anderen freimachen.

Vielleicht für eine Frau?

Ja, das würde ich mir sehr wünschen. Ich gönne es auch jedem von Herzen, der dieses tolle Festival noch nie erlebt hat.

«Ich war mit zwei Jahren zum ersten Mal hier» – Rundgang durch das Partyvolk auf dem Birrfeld

"Ich war mit zwei Jahren zum ersten Mal hier": ein Rundgang durchs Partyvolk auf dem Birrfeld

Auf dem Rundgang über das Festgelände haben wir uns durch die Menschenmenge gekämpft und auch gleich ein paar Festbesucher interviewt.

Das Argovia-Fäscht 2019 in Bildern

«Du hast da einen Regentropfen»: Speed-Dating auf dem Riesenrad

Argovia Fäscht: Speed-Dating auf dem Riesenrad

Zum ersten Mal konnten sich Liebes-Suchende am Beizlifäscht für ein Speed-Dating auf dem Riesenrad anmelden. Dabei kam es zu zwei Problemen: schlechtes Wetter und Männermangel. Tele M1 hat das Flirten auf dem Riesenrad mit zwei Singles ausprobiert.